Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

Wenn Sie ein liberaler Geist sind und/oder ein Mensch, dem bestimmte konservative Werte wie Familie und innere Sicherheit etwas bedeuten sowie die einzigartige europäische Kultur, wenn Sie ein Anhänger des freiheitlichen, menschenrechtsorientierten und demokratischen Rechtsstaates sind, dann sollten Sie unbedingt die AfD unterstützen.

Überlassen Sie unser Land nicht den neuen Nazis in Nadelstreifen(hosen)anzügen, genauer: den I-Nazis (Internationalsozialisten), die Europa und Deutschland sukzessive entdemokratisieren, islamisieren und geistig-moralisch um Jahrhunderte zurückwerfen wollen in die Zeit vor der Aufklärung, in die Zeit vor der Französischen Revolution, in die Zeit vor der Gewaltenteilung, in die Zeit vor der Proklamation der universellen Menschenrechte.

Wenn Ihnen diese Errungenschaften wichtig sind, dann treten Sie bitte der AfD bei und bringen Sie sich dort ein oder unterstützen diese anderweitig. Überlassen Sie das Feld nicht den Anderen, den Feinden der Demokratie, den Feinden der Freiheit.

Fragen Sie dabei nicht, ob die AfD eine perfekte Partei ist. Eine solche gibt es nicht, genausowenig wie es einen perfekten Menschen gibt. Fragen Sie stattdessen, welches die Partei ist, die den Abbau der Demokratie, die Entmündigung der Staatsbürger und die Selbstzerstörung unserer Kultur am ehesten verhindern kann.

Unsere zum Großteil bereits ideologisch grün-links durchsetzte Gesellschaft ist lange schon dabei, sich selbst und alles, was über Jahrhunderte entwickelt und aufgebaut wurde, immer mehr auszuhöhlen,  ganz besonders die Meinungs- und Redefreiheit der Bürger, damit auch die Menschenrechte und die freiheitliche Demokratie. Der einzig wirksame politische Hebel gegen diese Entwicklung ist die Alternative für Deutschland.

Die CSU mag sich ebenfalls für vieles Richtiges und Gutes einsetzen, allein sie bleibt auf Bundesebene in ihrer babylonischen Gefangenschaft an die CDU gefesselt und wird sich davon nicht befreien können. Dazu müsste sie 15 Landesverbände aufbauen, was Jahre dauern würde. Und sie müsste gleichzeitig mitansehen, wie die CDU im Gegenzug einen Landesverband in Bayern gründet, der ihr die absolute Mehrheit im Freistaat und damit ihre Hausmacht für immer zerstören beziehungsweise schwer beschädigen würde. Innerhalb der CSU wird vieles gesagt, dem inhaltlich viele zustimmen werden. Aber ohne eine starke AfD wird die CSU auf Bundesebene fast nichts umsetzen können. Dazu ist die Sechs- bis Sieben-Prozent-Partei zu klein und zu schwach.

Die CDU aber wurde von Merkel und ihren Getreuen längst grünisiert. Vor den wichtigen Wahlen dieses Jahr wird man viele Zugeständnisse machen und so tun als ob. Plötzlich erkennt man für einige Monate, wie wichtig die innere Sicherheit doch ist, die originäre und primäre Aufgabe eines jeden Staates. Plötzlich reguliert und kontrolliert man den Zuzug von Immigranten. Plötzlich setzt man den millionenfachen Familiennachzug aus. Plötzlich schiebt  man sogar illegal Eingereiste ab.

All das wird nach den Wahlen genauso plötzlich wieder vorbei sein, weil es nicht aus dem Innern der Akteure kommt, weil es nicht ihren Überzeugungen entspricht, sondern ausschließlich dem Opportunismus und der Machtversessenheit respektive dem Machtkalkül geschuldet ist.

Sobald die Bundestagswahlen vorbei sind, spätestens ab 2018 wird es dann Millionen und Abermillionen von neuen Immigranten geben, darunter tausende und abertausende Schwerstverbrecher, etliche radikalmuslimische Terroristen und Hunderttausende Analphabeten oder Leute mit maximal Grundschulabschluss, die ihr ganzes Leben lang von Sozialhilfe und anderen Transferleistungen leben werden.

Es gibt nur eine einzige politische Kraft, die – wenn überhaupt irgendjemand dazu noch rechtzeitig fähig sein sollte – zu einer allmählichen Heilung unserer Gesellschaft maßgeblich mitbeitragen kann. Und das ist die Alternative für Deutschland.

Mag sein, dass es irgendwelche Miniparteien gibt, die besser sind. Aber mit 0,x-Prozent kann man keinen gesellschaftlichen Wandel herbeiführen. Alle Parteien, die schon an der Fünf-Prozent-Hürde deutlich scheitern, sind im Grunde vernachlässigbar. Sie werden nicht in den Bundestag einziehen und damit kaum wahrgenommen werden. Alle Stimmen für Miniparteien sind somit letztlich verlorene solche.

Die AfD dagegen wird dieses Jahr nicht nur in den Deutschen Bundestag einziehen, sondern die Fünf-Prozent-Hürde mindestens doppelt nehmen, wenn nicht dreifach. Läuft es optimal, vielleicht sogar vierfach. Viel mehr wird dieses Jahr noch nicht drin sein. Die AfD wird 2017 mit Sicherheit in keine Regierung eintreten und es wird sie auch niemand fragen, ob sie dazu bereit wäre.

Die Merkel-CDU will eine Jamaika-Koalition (Schwarz-Grün-Gelb). Eine dritte GroKo wäre nur eine Notlösung, die sowohl die einen wie auch die anderen nicht mehr wirklich wollen, weil beide darunter leiden in Form von Wähler- und Mitgliederschwund. Merkel selbst will vor allen Dingen eines: weiter regieren. Kanzlerin bleiben.

Die Grünen möchten auch unbedingt wieder in die Regierung. Sie waren aus ihrer Sicht lange genug in der Opposition und sie haben sich damit abgefunden, dass es für Rot-Grün (aktuell 29 bis 31 Prozent) und auch für Rot-Rot-Grün (38 bis 41 Prozent) auf absehbare Zeit keine Mehrheit geben wird.

Die – ich bitte den Ausdruck zu entschuldigen, aber die Metapher passt einfach so gut – ebenfalls notgeile FDP kämpft ums nackte Überleben. Wenn sie die Fünf-Prozent-Hürde schaffen sollte, wonach es derzeit aussieht, wird sie alles daran setzen, wieder in eine Regierung miteingebunden zu werden. Das bringt Geld in die Kassen, Aufmerksamkeit und Einfluss. Dafür wird sie alle Grundsätze, so sie überhaupt noch welche hat, aufzugeben bereit sein. Der Profilverlust, der seit vielen, vielen Jahren zu beobachten ist, wird in sein letztes Stadium eintreten.

Bleibt also nur die AfD, wenn wir uns von der grün-linken Krankheit und von den I-Nazis befreien, wenn wir als Gesellschaft wieder gesund werden wollen. Eine starke AfD von deutlich über 10, besser 15 Prozent wird klar die dritte politische Kraft sein, direkt nach CDU/CSU und SPD. Sollte es wider Erwarten doch nochmals zu einer GroKo kommen, die zweitwahrscheinlichste Regierungsvariante, wäre die AfD die Oppositionsführerin und Frauke Petry würde bei Bundestagsdebatten meist direkt nach Angela Merkel sprechen.

Vor allem aber werden andere Parteien, insbesondere CSU, CDU, FDP, SPD, in Teilen wahrscheinlich sogar Linke inhaltliche Positionen der AfD übernehmen, was sie natürlich niemals zugeben werden. Und der Druck, den die AfD im Bundestag auf die neue Regierung ausüben kann, wird umso mächtiger werden, je mehr Sitze im Parlament sie hat. Das Kabinett Merkel-4 wird gar nicht anders können, als mehr Politik nicht gegen, sondern fürs deutsche Volk zu machen mit einer starken AfD im Bundestag.

Ob die neue Regierung überhaupt vier Jahre durchhalten wird, daran dürfen starke Zweifel angemeldet werden.

Fünf der sieben bisherigen Kanzlerwechsel seit 1949 kamen vor Ablauf der regulären Amtszeit zustande.

Außenpolitisch wird Merkel immer mehr isoliert sein. Großbritannien wird 2017/8 den Austritt aus der EU vollziehen. Aus den USA wird unter dem Präsidenten Trump ein völlig anderer Wind wehen. In Frankreich wird die Ära der Sozialisten in wenigen Monaten ein Ende mit Pauken und Trompeten finden. Die Präsidentschaftswahlen finden Ende April, Anfang Mai statt. Die neue französische Regierung  – egal ob unter Marine Le Pen, dem Konservativen Fillon oder dem sozialliberalen Macron – wird einen Kurs fahren, der in weiten Bereichen dem AfD-Programm nicht unähnlich ist, an etlichen Stellen womöglich sogar weit darüber hinaus geht. Nahezu alle osteuropäischen Regierungen dürften sich glänzend mit der AfD verstehen, ebenso der neue US-amerikanische Präsident. Und eine starke AfD wird auch einem besseren Verhältnis zu Russland dienlich sein.

Bei vorgezogenen Neuwahlen aber, meinetwegen 2019, kann die AfD unter Umständen nochmal ganz andere Ergebnisse erzielen, nicht nur 10 bis 20 Prozent. Vor allem wenn es auf deutschem Boden zu weiteren radikalmuslimischen Terroranschlägen kommen sollte mit vielleicht viel mehr als zwölf Toten.

Dann werden mehr und mehr Menschen erkennen, welchen Gefahren die aktuelle Regierung aus CDU/CDU und SPD das eigene Volk ausgesetzt hat und wie wenig sie fähig ist, ihre primäre Aufgabe zu erfüllen, die eigenen Staatsbürger zu schützen. Und Grüne und Linke sind hierzu ja sogar noch viel weniger fähig.

Einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel herbeizuführen, wird keine leichte Aufgabe sein und wird viele, viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern. Die Chancen stehen aber nicht schlecht, dass dieser Prozess jetzt endlich einsetzen respektive richtig Fahrt aufnehmen wird.

Bewusstseinswandel in welche Richtung?

  • In Richtung mehr Demokratie, inklusive Elemente direkter Demokratie auf Bundesebene (Volksbegehren und Volksentscheid). Wenn man die Menschen nicht als Untertanen und Knechte ansieht, sondern als freie, mündige, mitbestimmungsfähige Bürger, ist dies mindestens naheliegend, wenn nicht unabdingbar.
  • In Richtung Rückgewinnung eines gesunden Verhältnisses zur eigenen Nation, zur eigenen Kultur, zur eigenen Tradition, mithin Überwindung der gestörten Ich-Identität auf gesellschaftlicher Ebene. Nicht in Richtung Chauvinismus, sondern in Richtung moderater Patriotismus, insbesondere Verfassungspatriotismus.
  • In Richtung Befreiung vom Joch der EU, einem zentralistischen, antidemokratischen, vollkommen bürgerfernen Suprastaat, der zusammen mit der OIC (Organization of Islamic Cooperation) ein neues absolutistisches, theokratisches  Imperium anstrebt.
  • In Richtung mehr innere Sicherheit. Denn ohne Sicherheit für Leib und Leben ist alles andere wertlos.
  • In Richtung Würdigung und viel bessere Förderung von Familien mit Kindern.
  • In Richtung freie Forschung und Lehre und bessere Bildungspolitik, weg von links-grüner Genderideologie und anderem Schwachsinn, hin zu Qualität. Denn genau das war spätestens seit dem 19. Jahrhundert immer Deutschlands Stärke und unser größtes Kapital.
  • In Richtung solide Finanzpolitik und Schuldenabbau. Dies sind wir unseren Kindern und Enkeln schuldig. In Richtung Vereinfachung der unfassbar komplizierten deutschen Steuergesetze, die kein Mensch versteht und die nur großen Konzernen entgegenkommt, die mit gewieften Kanzleien alle möglichen Tricks ausfindig machen und ausnutzen.
  • In Richtung keine Masseneinwanderung in unsere Sozialkassen und Plünderung derselben.
  • Und nicht zuletzt in Richtung kritischer Umgang mit dem Islam, einer totalitären, hochgradig gewaltaffinen und menschenverachtenden, nach Expansion strebenden religiös-politischen Weltanschauung.

Vor allem aber geht es um eines: Die Errungenschaften der Aufklärung zu bewahren, insbesondere

  1. die Gewaltenteilung zum Schutz vor Machtmissbrauch, mithin die Bekämpfung des Parteienfilzes und der längst alles dominierenden PARTEIOKRATUR,
  2. die unveräußerlichen Grund-, Menschen- und Bürgerrechte, inklusive dem Recht auf Eigentum und dem Recht auf freie Meinungsäußerung,
  3. das Recht auf Selbst- und Mitbestimmung: echte Demokratie,
  4. das Rechtsstaatsprinzip: alle sind dem Gesetz unterworfen, auch die gerade Herrschenden.

Wenn Ihnen diese Dinge wichtig sind, wenn Sie zu diesen innerlich stehen, wenn Sie nicht wollen, dass sie wieder verloren gehen, dann sollten Sie AfD unterstützen.

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Zum Autor: Jürgen Fritz ist als freier Autor tätig und ist regelmäßiger Gastautor auf Philosophia perennis. Er war noch nie Mitglied einer politischen Partei, wählte in den 1980ern die Grünen, 1990 und 1994 die SPD und seit 1998 die FDP, sieht aber in der AfD den einzigen politischen Hebel, den es in Deutschland derzeit gibt, Schlimmeres zu verhindern.

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Foto: Pixabay CC0 Public Domain, Johgus