Ein Gastbeitrag von Andrea Berwing

„Kunst kommt von Können. Käme es von Wollen, so hieße es Wulst.“ (Friedrich Wilhelm Nietzsche)

n.tv am 23.01.2017: Drei Männer filmen und vergewaltigen eine junge Frau und übertragen die Videoaufnahmen live auf Facebook. Die eintreffende Polizei zieht den Stecker. In Uppsala, Schweden. Die junge Frau kommt in ein Krankenhaus, die Männer sitzen erstmal in Haft.

Metropolico berichtet , daß die Facebooknutzer der geschlossenen Gruppe vorsorglich Fotos der jungen Männer veröffentlichen, die keine herkömmlichen Schweden sind. Die Facebooknutzer misstrauen den Medien:

grafik-1Etliche Twitter-Usern, die Bilder der mutmaßlichen Täter veröffentlichten, gaben an, dies deshalb zu tun, da sie davon ausgehen würden, dass die Medien die Identität der Vergewaltiger nicht nennen werde. (SB)

Dies aktuelle Vorkommnis läßt auch einen Post von Spiegel-Autorin Hatice Ince wieder lebendig werden (s.u.).

Es gibt sie, die Neandertaler in deutschen Landen und auch die Neandertalerinnen. Ohne Empathie wird über Geschehnisse geredet, über die manche nicht einmal Lust haben, nachzudenken oder nachzuempfinden, welch Schmach das für ein Land ist, hier und da Opfer zu generieren, die meisten sind die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Dazu gehören Kinder, Jugendliche, Frauen, alte und kranke Menschen. Junge wehrlose Männer. Ist ein Mensch jung und wohlsituiert, dann sind ihm diese Dinge oft nicht bewußt.

Von Schweden lässt sich auch auf Deutschland schließen. Die Problematik ist dieselbe. Überall erzählen sich Frauen, welche Sorgen sie jetzt begleiten. Der Verlust der Leichtigkeit, des Frohsinns und der Freude auf öffentlichen Plätzen, wenn die Angst mitläuft. Wenn plötzlich wildfremde Menschen in Horden einem begegnen.

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Junge Mädchen sind oft leichtsinnig, gutgläubig, freundlich, viel zu gut erzogen. Zeigen den Weg, erklären, lassen sich einladen, irgendwohin und nehmen auch spontan fremde Menschen mit in ihre Wohnungen. Das kann schief gehen. Geschichten von „Rotkäppchen und dem bösen Wolf“ oder „Den sieben Geißlein“ werden nicht mehr erzählt oder sind in Vergessenheit geraten.

Die Mythologie des Lebens beginnt sich bei einem jungen Menschen erst vorsichtig zu entschlüsseln. Erfahrungen werden gemacht, Erfahrungen, die sich schwer einordnen lassen, die etwas kosten. Auch Häme anderer nach sich ziehen, den ausgestreckten Finger. Um so fataler ist es für das Selbst – Bewusstsein, wenn Wahrheiten verschwiegen werden oder sogar negiert.

Das Archiv universeller menschlicher Wahrheiten wurde von vielen feinsinnigen Menschen entdeckt und niedergeschrieben, gelehrt, um unser Überleben zu sichern. Es ist ein Verzeichnis des Kampfes, den die menschliche Einbildungskraft und Erfahrung im Laufe der Zeit austrägt, um äußere und innere Wahrheiten zu vereinen. Werden diese Erfahrungen zerrissen und diffamiert, so werden ganze Kulturen mit ihnen ausgelöscht. Aus diesem Grund gab es einmal Grenzen. Damit Völker ihren Kulturschatz fördern und leben können und ihre eigenen Wahrheiten von inneren und äußeren Erfahrungen erleben können und um überleben zu können.

Junge und ältere Männer aus einem überwiegend anderen Kulturkreis, die in europäischen Ländern ohne Grenzen vergewaltigen, angrabschen und rauben, legen das Muster unseres seelischen Dramas frei, enthüllen das Gewebe unseres Charakters.

Eines Charakters, der jetzt verwurschtelt werden soll mit gar keinen gültigen Wahrheiten und Vorsichten. Unsere wichtigste Beziehung, die zu uns selbst, zu unseren eigenen Emotionen, die uns antreiben, werden freigelegt und entwürdigt, entehrt. Die Wut über diese Geschehnisse werden sich nicht ewig in einem Topf deckeln lassen.

Die verletzte Volksseele, von der ich annehme, daß es sie gibt, wird irgendwann versuchen, sich von diesem Schmerz zu befreien, um dem Tod durch die Schmach und die Entehrung ihrer Frauen und Töchter zu entgehen.

Diese Dinge sind Politikberatern und Kulturwissenschaftlern bekannt. Umso erstaunlicher ist, daß die illegale Einwanderung nicht gestoppt wird, daß Millionen von Afrikanern und überwiegend Männer aus vielen anderen Ländern, die auf ihren Koffern sitzen, nach wie vor die Möglichkeit haben, über kriminelle Schleusersysteme nach Europa zu marschieren.

Warum wird ein Familiennachzug anderer Kulturkreise generiert statt einen Wiederaufbau von zum Teil zerbombten Städten in Syrien voranzutreiben, vorhandene Kontakte auszubauen und dort Hilfe zu transferieren, wo sie einen erheblich stärkeren Nutzen täte? Jedoch das scheint nicht gewollt zu sein, daß Menschen in ihren eigenen Kulturkreisen und Ländern friedlich leben.

Wie soll denn ein Syrer, Marokkaner, Eritreer in einer Ein-Zimmer Wohnung glücklich werden mit Toast und Käse, Waschpulver von Persil und still sein Leben fristen, statt mit gesunden Händen in seinem verwurzelten Geburtsland Aufbau zu betreiben, frisches Wasser vom Brunnen zu holen oder seine Frauen, die Nachwuchs bekommen, zu unterstützen. Ein Beispiel. Das, was einen Mann jeweils in seinem Kulturkreis mit Stolz erfüllt.

Stattdessen regeln Rechtsbrüche den Untergang der europäischen Kultur und viele der hier lebenden Frauen begreifen noch überhaupt nicht den Luxus der vergangen Tage.

Stattdessen unterhalten sie sich über die Potenz von Migranten und deutschen Männern, wie Hatice Ince. Wobei sie deutschen Männern keine Potenz zuspricht, auf unterirdischem Niveau. Während einer Vergewaltigung.

In Zukunft werden es immer mehr Frauen sein und immer mehr Väter, Söhne, Freunde, die ohnmächtig die Ehrverletzung ertragen sollen und keine einzige Frau und kein einziges Mädchen wird von der latenten Gefahr verschont bleiben. Während Wahrheiten zu erkennen sind und die Wahrheit über Zahlen und Fakten immer wichtiger erscheint, damit es ein Anerkenntnis gibt unseres Selbst, machen sich Frauen wie H. I., die zum Journalistenstand zählt, eher Gedanken, wie sie die Potenz deutscher Männer auf Kosten der Vergewaltigungsopfer verzerren kann. Statt Deutscher schreibt sie Doitscher. Oi! ist die Bezeichnung für einen Musikstil der Skinhead und Punkszene, der Deutsche wird von H.I. zum Doitschen gemacht, der klassische Wulst, käme Kunst von Wollen. H.I. will nicht.

Ich habe nie verstanden, warum Menschen einen Teil ihrer Wurzeln ablehnen und doch leben wollen. Zerrissenheit. Die Vorzüge, die Deutschland bietet und nicht Doitschland. Die Übertragung der eigenen Ablehnung auf die Gesellschaft fällt auch auf das eigene Geschlecht zurück. Fehlen von Empathie ist die Folge.

H.I. ist Spiegel-Journalistin. Journalismus, die vierte Gewalt. Ich verstehe langsam, warum Menschen zu Zeitschriften, wie dem Spiegel nicht mehr greifen. Irgendwie schade. „Die einzige Frage, die sich ein Doitscher da stellen kann, woher nimmt er nur diese Ausdauer“ H.I.

Gott vergisst keinen.

***

Foto: Symbolbild (c) Screenshot youtube

Text: (c) Andrea Berwing, Autorin www.gedankenbruecken-berlin.com

Buchempfehlung: Roman:  Die Wahrheit ist anders C.M.Brendle Verlag

15 Kommentare

  1. Kingstoen, Anders als Sie halte ich Witze über Vergewaltigungen, mögen sie sich auf fake News oder auf alternative Fakten beziehen, für frauen- und menschenverachtend. Und auch dem Tweet von Böhmermann lag eine reale sexuelle Belästigung einer Minderjährigen zu Grunde.

    • Ich lehne auch ihre nationalistischen Töne ab und finde erstaunlich, dass Sie Worte wie „Empathie“ und „menschenverachtend“ kennen und sie anderen vorwerfen. Ich finde es menschenverachtend, wenn man Menschen unter Generalverdacht stellt, Hetze betreibt, absichtlich unsauber schreibt. Gute Besserung! 🙂

  2. Es handelte sich damals um diesen Artikel:

    https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:NOzDvF00NpUJ:https://www.polizei.bayern.de/oberbayern/news/presse/aktuell/index.html/234845+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

    Ist schon interessant, wenn man seinen Text auf einem Screenshot aufbaut, der den eigentlichen Sachverhalt (über den sich Jan Böhmermann und Hatice Ince und viele andere lustig gemacht haben) nicht korrekt wiedergibt. Hier der Link, damit sich die geschätzten Leser selber ein Bild machen können:

    https://twitter.com/janboehm/status/689773826398392320

    Perfide wird es dann, wenn man ein Jahr lang wartet, damit der Artikel von der Seite der Polizei verschwindet:

    https://www.polizei.bayern.de/oberbayern/news/presse/aktuell/index.html/234845

    Der Eindruck, den man mit seinem Artikel zu erwecken versucht, baut auf Sachverhalten auf, die nicht gegeben sind, nicht gegeben waren, die man jetzt aber prima verdrehen kann. Sind das jetzt Fake-News oder „Alternative Fakten“? Fakten findet man noch im Google-Cache (im ersten Link). 🙂

    • Mein Artikel bezieht sich ausschließlich auf das Vorkommnis in Schweden, schon bemerkt? Der Kommentar von H.I. wird wieder lebendig, der mich damals schon nachdenklich gestimmt hat. Wie kommt eine Frau auf die Idee, das Thema Vergewaltigung mit der Potenz eines Mannes zu verknüpfen. Vergewaltigung ist unmännlich und ein krimineller Akt. Weder habe ich geschrieben, daß die Tat vor einem Jahr stattfand oder nicht. Es kommt auf die Einstellung zum Thema Vergewaltigung an. Damals war es lustig, ha ha, heute ist es die Wahrheit.

      • Sie beziehen sich mit dem Satz

        „Dies aktuelle Vorkommnis läßt auch einen Post von Spiegel-Autorin Hatice Ince wieder lebendig werden (s.u.).“

        und dem Screenshot explizit auf einen Kommentar, der einen komplett anderen Sachverhalt hatte. Wie schon geschrieben, verschleiern Sie diesen Sachverhalt so weit, dass Sie weder den Tweet verlinken (der Aufschluss über das Datum des Tweets geben könnte) noch aufklären, um was es damals ging (nämlich darum, dass es sich um eine erfundene Geschichte, handelt — heute landläufig Fake-News genannt).

        Das komplette letzte Drittel Ihres Textes zielt dann wiederum auf den Tweet von Hatice Ince ab. Und Sie wollen erkären, dass sich Ihr Artikel „ausschließlich“ auf die Vorkommnisse in Schweden bezieht? Bitte lesen Sie noch einmal Ihren Text, denn das ist leicht zu widerlegen. Schon bemerkt?

  3. Ich muss gestehen, ich kann immer weniger – nein, falsch! – gar nicht mehr! – verstehen, nicht mit dem geringsten Bemühen um Objektivität, Toleranz, Selbstkritik, „Offenheit“ für „alles“, was hier abgeht. was die Gründe sind, was das „Ziel“ ist, wohin das führen soll! Gibt es denn tatsächlich 80% Bürger in unserem Land, die das alles „gut“ finden? Und die nächsten Millionen „Flüchtlinge“ stehen vor der Tür? Bin jetzt so „fremdenfeindlich, rassistisch, räächts“, weil ich das alles so nicht will? Weil wir „das nicht schaffen werden und wollen“? Ok, wenn dem so ist, werde ich versuchen, auszuwandern. Aber unsereinem mit Pass, geregeltem Einkommen, beruflicher Qualifikation, untadeligem Leumund wird es ja schwer gemacht, sich eine andere „Heimat“ zu suchen., selbst, wenn’s das Aufnahmeland nix kostet. Ich will nur noch weg hier, sonst nichts!

    • Liebe Gisela!
      Sie nicht fremdenfeindlich oder rechts,Sie haben nur wie sehr sehr viele in Deutschland das Problem,das Sie die Probleme die wir haben offen erkannt und frei benannt haben!
      Solange wie das Grünrotlinke und Volksverachtende Gutmenschentum sich frei und unbestraft als „Meinungsführer Elite“ gebärden kann, werden viele an auswandern denken,habe Ich auch gedacht.Dann würden wir diesen Verbrechern aber unser Vaterland zur endgültigen Vernichtung überlassen!

      Der bessere Weg ist kämpfen bis die Schwarte kracht,diese verlogene „Pack“ politisch stellen und durch die Wahlen zum Abschuss freigeben!
      Ohne Ämter und Posten in den Parlamenten sind die zum aussterben verurteilt,denn die überwiegende Mehrheit kann sich nur parasitär ernähren.Und wenn wir für die nicht mehr “ Wirt“ sind verschwinden diese Galgenvögel von allein!

      Nicht den Mut sinken lassen,der Weg kann länger dauern,aber er ist mit Sicherheit erfolgreich!
      Wer AfD wählt und so viele unentschlossene wie möglich überzeugt,hilft mit uns von dieser Geisel grünrotlinks zu befreien!

      Wenn alle Stricke wider erwarten reißen sollten,dann kann man vollkommen Problemlos nach Ungarn zu Viktor Orban auswandern,da sind Deutsche noch willkommen!

      Ein alter Kollege und Freund von mir ist schon vor Jahren nach Ungarn ausgesiedelt,nicht wegen der Politik hier,aber er fühlt sich dort ausgesprochen wohl!

  4. „Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verfährt.“ (Gustav Heinemann) Ein Volk, dass öffentlich minderjährige Opfer schwerer Straftaten verhöhnt -und dieser ekelhafte Tweet spiegelt da (zumindest in meiner CDU-Umgegend) übrigens die deutsche „Gutmenschen“-Mehrheit wieder-, HAT keine Kultur (mehr), bzw. steht im inneren Kern bereits auf der Stufe einer „Wertegemeinschaft“ wie IS. …the Boomerang comes back.
    Längst hätte die „öffentliche Verhöhnung von Opfern schwerer Straftaten“ als besonders schwerwiegende Menschenwürdeverletzung an bereits (seelisch) Schwerverletzten im Straftatbestand manifestiert werden müssen.
    Aber die Politik, die stattdessen haufenweise Gemeinschaftsgelder verschwendet um „Fake-News“ alias Wahrheitsverbot (oder: Schweige-Nötigung) zu eliminieren, die Niemand gewaltsam aufgezwungen bekommt, geschweige denn zum Glauben gezwungen wird, spiegelt letztlich nur die völlige moralische Verkommenheit (und damit Lebens- und Sozialgemeinschaftsverachtung) der „Gutmenschenmehrheit“ dieses Volkes wieder.

  5. Nur mal so zum Nachdenken: Als Deutsche mit deutlich sichtbaren nordafrikanischen Wurzeln habe ich mich Mitte der 90er in Rostock-Lichtenhagen (per ZVS „hingeschickt“) weitaus sicherer gefühlt als vor wenigen Jahren im Duisburger Norden…

    Mittlerweile bin ich wohl in jeglicher Hinsicht „dunkeldeutsch“ 😉

  6. Immer wieder fällt mir auf, daß Frauen mit MiHi sich völlig jenseits von Anstand und Bildung in der Öffentlichkeit austoben dürfen (ZDF, ZEIT, SPD…).
    Zum Familiennachzug etwas zum Knobeln:
    Rechenaufgabe 2015ff.: „Die Vereinten Nationen sprechen [23.1.2017von 9,3 Millionen Menschen, die in Afghanistan in Not sind. Dies ist ein 13-prozentiger Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Die 550 Millionen US-Dollar, die die UN nun als Sofortmaßnahme fordern, würden 5,7 Millionen Menschen 2017 das Überleben sichern.“ Wievielen Menschen könnte man mit den (niedrig geschätzt) 40 Milliarden Euro für die sog. Flüchtlinge ein Überleben in ihrem Heimatland sichern?

    • Sie haben vollkommen Recht! Würde man auch nur einen winzigen Teil der Ausgaben in Deutschland für Flüchtlinge/Migranten für Hilfe vor Ort investieren, würden sich erst gar nicht so Viele auf den Weg machen.
      Auch der Ursprung der ganzen ‚Flüchtlingskrise‘ liegt ja in einer Reduzierung (der Deutschland zugestimmt hat) der UN-Flüchtlingshilfe um satte 40 Prozent.
      Und nur kurze Zeit später – wenn dann tatsächlich wegen unterlassener Hilfeleistung Abertausende ihre Heimat weit hinter sich lassen – spricht die Regierung scheinheilig von einer moralischen Verpflichtung zur Hilfe.
      Mir wird immer klarer, dass diese Masseneinwanderung von Anfang an gewollt und bewusst ausgelöst bzw. unterstützt wurde. Ich wüsste allerdings sehr gerne, warum die absehbaren Nebenfolgen – Ruinierung eines der besten Sozialsysteme, immer höhere Gefährdung der inneren Sicherheit und in letzter Konsequenz auch der Grundrechte (wenn durch eine baldige Bevölkerungsmehrheit Schariarecht eingeführt wird) – so gar nicht bedacht oder – horribile dictu – vielleicht sogar angestrebt wurden.
      Soll das alles wirklich auf eine Vernichtung Deutschlands, seiner mühsam erkämpften Rechte und lange gereiften Kultur hinauslaufen? Für mich hat es leider den Anschein.

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