Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

Am Freitag, den 06.01., veröffentlichte Tichys Einblick  einen Artikel von mir mit dem Titel  Warum Sie mit psychopathologisch gestörten (grün-linken) Gutmenschen nicht diskutieren sollten. Zwei Tage später knickte Roland Tichy ein, nachdem Grüne und Linke massiven Druck auf ihn ausgeübt und über XING eine Kampagne gegen ihn gestartet hatten. Daraufhin löschte er meinen Text am Sonntag, den 08.01., wieder, wohl in der Hoffnung, dass der Druck dann nachlassen würde.

Doch weit gefehlt, denn nun hatten die Grünen und Linken wohl Blut geleckt und erhöhten den Druck gerade erst recht. Roland Tichy und seine Familie erhielten jetzt sogar Morddrohungen, nachdem er meinen Text bereits gelöscht hatte. Daraufhin trat er am Montag als Herausgeber von XING News zurück.

Mich selbst ließ man bis auf ein paar böse Kommentare bislang weitgehend in Ruhe. Doch nun hat wize.life (früherer Name seniorbook), „das größte deutschsprachige Netzwerk für Best Ager“, wo ich über zwei Jahre aktiv gewesen war und dort in der Themenwelt über 100 Artikel veröffentlicht hatte, am 12.01. einfach so meinen Account gelöscht.

Begründung: Von mir bzw. durch meine Aktivitäten würde eine kontinuierliche Störung der Gemeinschaft der wize.life Plattform ausgehen. Dies hätte zur Folge, dass ein extrem hoher betrieblicher Aufwand durch mich bzw. meine Aktivitäten ausgelöst würde, den wize.life so nicht länger dulden könne. Weitere Korrespondenz zu diesem Fall werde es von der wize.life-Seite aus nicht geben.

Dabei habe ich seit Juni dort so gut wie nichts mehr im öffentlichen Bereich geschrieben, nachdem man mich dort über ein Jahr lang systematisch weggemobbt und mehrfach gesperrt hatte, einmal sogar fünf Minuten nach der Freischaltung erneut, obwohl ich seither kein Wort mehr geschrieben hatte.

Auf meine damaligen Rückfragen und Interventionen, wieso ich erneut gesperrt werde, da ich doch keinerlei Aktivitäten entfaltet hätte seit meiner Freischaltung, schickte man mir ein Gandhi-Zitat und ergänzte:

Wenn ich niemandem ein Anstoß geben würde, würde mich bestimmt auch niemand mehr melden und wize.life müsse mich dann auch nicht mehr sperren. – Mit anderen Worten: Nonkonformes Verhalten wird hier nicht geduldet.

Auf seiner Website tönt die Plattform großspurig: „wize.life ist ein offenes soziales Netzwerk, das zum Mitmachen, zu Austausch und zur Diskussion lädt. Die Plattform weist keine politische oder anders geartete Tendenz auf. wize.life ist unabhängig, überparteilich und lässt alle Meinungen von Nutzern zu, die sich auf dem Boden des Grundgesetzes und im Rahmen unserer Umgangsformen bewegen.“ Wer die Plattform etwas näher kennt, weiß aber wie die Wirklichkeit dort aussieht.

Auf wize.life tummelt sich ein loser Zusammenschluss von einigen zig Leuten mit grün-linker Ausrichtung, die sich selber als Antifaschisten fühlen, in Wahrheit aber natürlich genau das Gegenteil sind. Diese versuchen seit Jahren den öffentlichen Bereich der Plattform politisch weitgehend zu dominieren und zu kontrollieren. Sie finden sich, wie ich aus sehr zuverlässiger Quelle weiß, regelmäßig zu Gruppengesprächen zusammen, in denen sie Aktionen gegen einzelne User absprechen, die sie dann gezielt entweder kleinzumachen oder wegzumobben versuchen. Und diese Gruppe scheint Verbindungen zu haben in die wize.life-Zentrale in München, so dass ihre Meldungen oftmals eher wohlwollend behandelt werden.

Spätestens als ich einen offenen Brief an den Vorstand von wize.life, Thomas Bily schrieb und ihn aufforderte, diesem Mobbingtreiben ein Ende zu setzen, und zugleich die Mobbingtechniken offenlegte, war ich sowohl bei dieser Gruppe als auch bei der wize.life-Zentrale unten durch. Dies verstärkte sich, als ich anfing, öffentlich Kritik am Islam zu üben. Nun wurde mir fast alles gelöscht, was ich im öffentlichen Bereich einstellte, sogar wenn es nur ein Link zu ZDF- oder ARTE-Dokumentationen war („Sklaven des Islam – Der Verschleierte Völkermord der Araber“ oder „Islam und die Nazis“). Immer deutlicher signalisierte man mir unmissverständlich, dass man mich von wize.life weghaben wollte.

Da man mich im Juni 2016 zum wiederholten Mal gesperrt hatte und mir mit dauerhafter Sperrung drohte, wechselte ich zu facebook und schrieb im öffentlichen Bereich von wize.life fast gar nichts mehr. Als ich dann im August einen Link zu einem eigenen Artikel, der auf Philosophia Perennis veröffentlicht worden war, am Schwarzen Brett einstellte, wurde auch der gelöscht. Begründung: Es würde sich um „werblichen Charakter“ handeln. „PR-Texte meines Unternehmens“ dürften nicht im öffentlichen Bereich eingestellt werden, während andere User sogar regelmäßig für ihren eigenen Blog Werbung machten und dies nicht geahndet wurde.

Ich schrieb dem Plattformbetreiber, dass es sich bei Philosophia Perennis nicht um mein Unternehmen handele, nicht einmal um meinen Blog, dass ich hier lediglich Gastautor sei, doch das nutzte nichts. Bei dem nächsten eingestellten Link löschte man erneut und drohte mir sogar mit einer weiteren Sperrung, wenn ich nochmal „für mein Unternehmen werben würde“.

Ab dann stellte ich keine Links mehr ein. Ein Tag später wurde ich dann dennoch „aus Versehen“ gesperrt, wofür man sich anschließend entschuldigte. Seither schrieb ich fast gar nichts mehr und besuchte die Plattform nur noch äußerst sporadisch. Aber es sollte noch härter kommen.

Als gute Freunde einen Link zu einem neuen Artikel von mir auf wize.life einstellten, wurde auch dieser gelöscht. Begründung: Werbung für das eigene Unternehmen. Die Freunde hatten aber nicht das Geringste mit Philosophia perennis zu tun.

Offensichtlich ging es dem Plattformbetreiber bzw. einer Gruppe von grün-linken Gutmenschen – oder sollte ich lieber sagen: von grün-linken Faschisten? – darum, dass mein Name nirgends mehr auftauchen sollte auf der Plattform, egal wie und wo.

Und nun macht man mir wohl zum Vorwurf, dass andere wize.life-User einen Link zu meinem Philosophia perennis-Artikel Warum Sie mit psychopathologisch gestörten grün-linken Gutmenschen nicht diskutieren sollten auf dem Schwarzen Brett von wize.life einstellten und dies viele Meldungen nach sich zog. Also sperrte man meinen Account, obwohl ich selbst dies gar nicht eingestellt hatte.

Auf meine Bitte hin, mir zumindest meinen Account so freizuschalten, dass ich zwar im öffentlichen Bereich gar nichts mehr schreiben, aber meine über 100 dort in der Themenwelt veröffentlichten Artikel kopieren und dann löschen könne, teilte man mir mit, man entschuldige sich für das Versehen, man habe meinen Account nicht nur gesperrt, sondern komplett gelöscht. Ein Zugriff zu den Inhalten würde somit nicht mehr bestehen.

Ob der Account versehentlich gelöscht wurde, obschon man mich nur sperren wollte, oder ob versehentlich zunächst nur von Sperrung die Rede war, während der Account tatsächlich bereits gelöscht war, erschließt sich aus der Formulierung nicht.

Auf jeden Fall aber wurden mein gesamtes Profil und alle meine Themenweltartikel unwiederbringlich vernichtet. – Deutschland im Jahre 2017.

Ginge es nur um mich und wäre das ein Einzelfall, dann könnte man sagen: geschenkt. Ich hatte zwar nicht alle, aber zumindest die wichtigsten Texte gesichert. Die verlorenen werde ich verkraften. Von höherer Warte aus bin ich auch völlig unwichtig. Aber an diesem Exempel wird ja ein System deutlich. Wäre das ein Einzelfall, wen würde es kümmern? Das ist es aber leider genau nicht. Hier wird ein System sichtbar. Gedanken und Sichtweisen, die nicht ins grün-linke (faschistoide?) Konzept passen, müssen verschwinden. Vollkommen verschwinden, so dass niemand mehr sie überhaupt nur vernehmen kann.

Was wird die nächste Stufe sein? Menschen, die man komplett verschwinden lassen wird, so sie sich nicht einschüchtern lassen?

***

Philosophia perennis, namentlich David Berger, war übrigens nicht nur der erste, der den ganzen Fall um die Löschung des Tichy-Artikels aufgriff, sondern auch derjenige, der meinen Text als erster neu veröffentlichte. Dies ist nicht das erste Mal, dass der Mann mehr Mut und Courage zeigt als viele andere. Der Artikel kann hier nachgelesen werden:  Warum Sie mit psychopathologisch gestörten grün-linken Gutmenschen nicht diskutieren sollten

Susanne Kablitz (Chefredakteurin JUWELEN – DAS MAGAZIN), Jürgen Elsässer, (Chefredakteur COMPACT), Andreas Kühn (Chefredakteur Saale-Journal) folgten und veröffentlichten meinen Artikel ebenfalls neu. Thomas Böhm und Marilla Slominski (Chefredaktion Journalistenwatch) bekundeten ihre Solidarität und ihre Freude auf weitere Texte von mir.

Vielen Dank an alle! Solidarität, Mut, Courage und Standfestigkeit sind wunderbare Tugenden, die ich überaus zu schätzen weiß. In diesen Zeiten halte ich sie für so wichtig wie lange nicht.

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Hier geht es zur facebook-Seite von wize.life

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Foto: pixabay CC0 Public Domain

52 Kommentare

  1. das hat wohl jeder schon erlebt der auf Wize.Life eine andere Meinung als diese LinksGrünen „menschlichen“ hat. Dort wird meist ohne Grund mit dem Hinweis man hätte gegen die AGB´s verstossen gesperrt und gelöscht.

    Anscheinend kennt das Team dort noch nicht einmal seine eigenen AGB´s , dort wird, das was nicht Regimekonform und gegen die Meinung von ein paar Usern verstösst, vermutlich von Symphatisanten im Team gelöscht. Diese meinen zwar immer besonders „Menschlich“ zu sein, aber wer mal im Rudel von Ihnen überfallen und niedergemacht wurde, der weiß ganz genau, die sind alles andere als Menschlich….
    Das diese „menschlichen“ vom Team unterstützung finden sieht man schon allein daran, das die beliebteste Notiz zu gut 80 % aus dem Haufen von ca. 40-50 Leuten kommt, egal was da geschrieben wird. Wize. Life könnte eine gute Plattform sein, wären da nicht diese Gruppenunterstützung und Partei Unterstützung durch das Team. Neutralität ist doch fremd, man fragt sich, das sich Werbepartner überhaupt darauf einlassen, allein schon ein Mitlesen am schwarzen Brett müsste jeden Abschrecken dort Werbung machen zu wollen.
    Die Bewertungen auf Trustpilot sprechen da auch eine ganz eigene Sprache, und gerade die Negativen werden umso einleuchtender, wenn man auf Wize.Life das alles selbst erlebt hat…

  2. Hallo Jürgen.
    Auch wir haben uns bei Wize schon intensiv unterhalten.
    Die Stimmung ist Heute eine Andere. Dank der Mutigen.
    Viele haben sich einen Keller angelegt, die nun von den Gutmenschen bewohnt werden.
    Seit dem, kann man auch heiße Themen diskutieren.
    Die, die Trittbrettfahrer waren, sind sehr vorsichtig in ihren Äußerungen geworden.

    Dir wünsche ich alles Gute.

  3. […] Die Begründung, welche man mir damals zukommen ließ, lautete: Von mir bzw. durch meine Aktivitäten würde eine kontinuierliche Störung der Gemeinschaft der wize.life Plattform ausgehen. Dies hätte zur Folge, dass ein extrem hoher betrieblicher Aufwand durch mich bzw. meine Aktivitäten ausgelöst würde, den wize.life so nicht länger dulden könne. Weitere Korrespondenz zu diesem Fall werde es von der wize.life-Seite aus nicht geben. Siehe hierzu den Artikel:  Linksgrüne Hetzjagd? […]

  4. […] Die Begründung, welche man mir damals zukommen ließ: Von mir bzw. durch meine Aktivitäten würde eine kontinuierliche Störung der Gemeinschaft der wize.life Plattform ausgehen. Dies hätte zur Folge, dass ein extrem hoher betrieblicher Aufwand durch mich bzw. meine Aktivitäten ausgelöst würde, den wize.life so nicht länger dulden könne. Weitere Korrespondenz zu diesem Fall werde es von der wize.life-Seite aus nicht geben. Siehe hierzu den Artikel:  Linksgrüne Hetzjagd? – wize.life löscht den Account von Jürgen Fritz. […]

  5. Gekonnte Recherche mag zutage fördern, dass es sich bei wize.life in keiner Weise um eine altruistische Dienstleistung handelt, sondern um ein Trojanisches Pferd reinsten Wassers zu Akquisitionen, wobei „Demokratie“, „Werte“ und „Fairness“ nicht einmal an letzter Stelle eine Rolle spielen.

  6. Drohungen. Denunziationen. Meinungsverbote.
    Die sozialistisch verseuchten Kader haben allerdings ein Problem dabei. Hundertausende Bürger der DDR kennen diese Stasi-Methoden und tragen eine abgrundtiefe Unversöhnlichkeit mit solchen Machenschaften im Herzen. Bei einigen anfangs verschüttet, nun jedoch höchst alarmiert.

    Ich möchte es hier ganz deutlich sagen. Viele sind bereit, die Meinungsfreiheit zu verteidigen und die Schuldigen demokratisch zur Verantwortung zu ziehen. Jeden Tag wächst der Protest, werden immer mehr Bürger aufgeklärt und zum Widerstand ermutigt. Eine Vollendung zur DDR 2.0 wird es mit diesen Bürgern nicht geben. Wir lassen es schlicht nicht zu. Besonders die, die einen Repressionsstaat schon einmal am eigenen Leib erfahren haben.

    Wichtig ist, dass es solche mutigen Mitmenschen wie Herrn Fritz und natürlich auch Herrn Berger gibt. Sie sollen wissen, dass wir Leser nicht schweigen werden zu dem Unrecht.

  7. „wize.life ist unabhängig, überparteilich und lässt alle Meinungen von Nutzern zu,…“

    Na klaaaar… Bisher war alles, wo ich sowas gelesen habe, rotgrünlinks versifft.

  8. Wize Life ist der Spielplatz einer ganz bestimmte Gruppe, die im realen Leben nichts auf die Reihe bekommt und daher dort alle anpöbelt und verleumdt die nicht mit ihnen, den linken Fanatikern konform gehen.
    Das geht von Unterstellungen von Trunk- und Drogensucht bis hin zu “ verreck “ wünschen.
    Dort findet eine tägliche Menschenhatz statt mit Billigung der Betreiber.
    Bringen doch diese Art Kommentare Geld in die Kasse.
    Nur mit Heile Welt läßt sich scheinbar nicht genug verdienen.
    Da ist absolut nichts mit Meinungsfreiheit.
    Die wird gnadenlos und mit den übelsten Mitteln unterdrückt.

    • was bei Wize Life abläuft ist jenseits von Gut und Böse
      Nicht nur das die dort versammelten User sich gegenseitig an die Gurgel springen.
      Die gegenseitige Hetzerei Verleumdungen sind jenseits guter Kinderstube.
      Manche User sind für immer gesperrt worden finden aber durch die Drehtür immer wieder den Zugang zu Wize Life.
      Das Management bestehend aus überwiegend Praktikanten mit überdurchschnittlicher Lebenserfahrung und sagen den älteren Menschen dort wo es langgehen soll, oder schauen einfach weg.
      Es geht ja schließlich um Klicks und nicht um das Wohl der User.
      Neuste Masche ist. User zu sperren mit der scheinheiligen Begründung das es sich um Mehrfach Profile handeln. Kaum zu glauben aber war. komisch ist nur das bestimmte User die gesperrt waren weil sie dort alles aufmischten wieder
      ohne Probleme dort ihr Unwesen treiben können. Scheint bald so als sei das vom Management gewünscht um Bewegungen ins Forum zu bekommen.

      Freie Meinung ist hier schier unmöglich.

      Für mich ist das ein Forum / Portal wo die User ungerecht behandelt werden.
      Dort wird mit zweierlei Maß gehandelt, Heute so Morgen wieder anders
      frei nach dem Motto was interessiert mich das Geschwätz von Gestern.
      Ich bezweifle das sich dieses Forum noch lange aufrecht hält.

      Es wird kurz oder Lang den gleichen Weg einschlagen wie WKW nur eine Frage der Zeit.

      Für mich das schlechteste Internetportal was ich jemals besucht habe.
      Einmal und nie wieder, kann nur empfehlen die Finger davon zu lassen.
      LG

      • Nachtrag:

        die bei Wize life Beschäftigten scheinen ihr eigenen AGB,s nicht zu kennen
        da sie zu oft dagegen handeln.
        Ich finde es traurig.

    • Das ist sicherlich auch das entscheidende Kriterium, Charlotte, ob Sie wize.life kennen. Und das ist auch das einzige Thema hier. Wize.life steht in diesem Artikel nicht für ein allumfassendes Prinzip unserer Gesellschaft, sondern ausschließlich für sich selbst. Daher ist was dort geschieht auch für alle anderen völlig uninteressant und deswegen habe ich das auch veröffentlicht.

  9. SeniorBook und sein Nachfolger, ein Kapitel von Bespitzelung und
    Petzerei durch gewisse Frauen,
    Nachdem ich wegen harmloser Fragen als Nazi beschimpft wurde, war es Zeit zu gehen. Wie z.B. die Frage, wer soll Afrika wieder aufbauen?

    Dennoch war SB ein Gewinn für mich, ich habe meine Frau dort kennengelernt und einige wertvolle Menschen, wie Sie, Herr Fritz.

    • Zum Glück ist dort nicht alles schlecht gewesen, lieber Peter. 🙂 Wenngleich es schade ist um die technische wirklich sehr schöne Plattform. Und es gibt ja auch sehr nette Leute dort. Schade, dass dies durch die beschriebenen grün-linken Gutmenschen mit stark faschistoiden, gestörten Zügen völlig kaputt gemacht wird.

  10. Lieber Herr Fritz, wenn sich die Plattform vor allem an „Senioren“ richtet, dann ist das jene Generation, die in den 1980er Jahren gegen AKWs und NATO-„Nachrüstung“ aktiv war und auch Leute, die schon vorher aktiv waren, also etwas älter sind. Dh da müsste noch Erinnerung daran vorhanden sein, wie es früher war und was man damals gedacht hatte, was man erreichen wollte. Ich meine damit, dass natürlich die Jüngeren, die also schon mit Facebook und Twitter sozialisiert wurden, leicht beeinflussbar sind. Auch weil sie dort posten leicht mit echtem Engagement verwechseln… nichts gegen die sozialen Medien, aber hier wird reflexartig reagiert, während man früher mit anderen diskutierte oder sich schlau machte, ehe man seine Meinung kundtat. Es sieht so aus, als sei die Gehirnwäsche (anders kann man es ja schwer nennen…) bei Älteren auch vollzogen… Nur weiter so, nicht kleinkriegen lassen! Als Ex.Grüne wende ich aber ein, dass man das Verhalten der Partei und der linken Szene auch damit erklären kann, dass hier Leute für eine Agenda instrumentalisiert werden: https://alexandrabader.wordpress.com/2016/08/22/warum-die-gruenen-nicht-mehr-gruen-sind/

    • Liebe Frau Alexandrabader, ich bin Seniorin, ich wurde nicht mit Twitter sozialisiert, ich habe solche Sachen wie Twitter programmiert aber ich verstehe beim besten Willen nicht ansatzweise, was sie sagen wollen.

  11. „Von höherer Warte aus bin ich auch völlig unwichtig.“

    Eine ‚höhere Warte‘ existiert nicht, Herr Philosoph.

    Ich bin Ihnen für Ihre Arbeit sehr dankbar.
    Denn so kristallisiert die Latenz.

  12. Was hier passiert, erinnert zu dem „wie es in der DDR gewesen sein soll“ bin halt nur Wessi; und vor allem viel mehr auf die Zustände von 1933 bis 1945 , und verstärken wieder mehr meine Meinung, die ich seit einem Artikel eines US-Forschers vertrete, das die damalige Regierung nicht Rechts sondern Links radikal war!

  13. Herr Fritz,
    ich empfinde ihren Artikel „Warum Sie mit psychopathologisch gestörten grün-linken Gutmenschen nicht diskutieren sollten“ als sehr lehrreich. Er scheint einen wahren Charakter zu haben, ansonsten würde er nicht so bekämpft werden von der meinungsfaschistischen Einheitsfront. Aufgrund ihrer hochwertigen Artikel werde ich Sie zukünftig ihren Blog lesen.

    Bleiben Sie so wie sie sind & Viele Grüße.

  14. wize.life ist ein Witz Life. Für Menschen die das Leben kennen. Die ersten Bilder die man sieht sind im Durchschnittsalter 25. Sehr gut. Ich denke auch diese Seite kann man ohne weiteres verzichten.

  15. Es sind links-grüne Faschisten, eindeutig. Ob nun Hetzjagd oder Hexenjagd darüber entscheiden die Götter. Meiner Meinung trifft Beides zu. Wir sitzen alle in einer links-grünen Falle, einer Falle die man uns schon 68 gestellt hat. Bezeichnend für diesen Faschismus war und ist, keiner wollte in die wirklich Welt der links-grünen Ideologie, sondern weiter im Kapitalismus sehr gut leben. Diese Menschen sind falsch, ebenso wie ihre Ideologie, Menschen in eine Falle locken gehört dazu. Und ist man einmal gefangen kommt man nur durch zwei Dinge heraus, entweder bringen die einen um, oder man stellt ihnen selbst eine Falle und spielt zum Schein mit um die Gelegenheit zu suchen auszubrechen.

  16. es gibt auch noch die möglichkeit accounts zu sperren, weil man als betreiber mit dem geschreibsel des einen oder anderen kommentaristen entweder grundsätzlich ein problem hat, weil es nach meinung des betreibers ein bestimmtes niveau unterschreitet, oder das sich z.b. zu viele andere kommentaristen beschwert haben.

    jetzt alle und jede sperrung als linksgrüne verschwörungstheorie zu verkaufen ist doch ziemlich albern.

    ich finde ihr seid jetzt lange genug auf dieser empörungswelle rumgeritten. vielleicht einfach mal realisieren das die schreibereien des herrn fritz nicht jedermanns geschmack, und schon gar nicht der nabel der welt sind. über seine philosophischen und intelektuellen fähigkeiten sollten schon die blogbetreiber selbst und nicht herr fritz entscheiden können.

    auch das ist meinungsfreiheit

  17. Facebook, Twitter und wie sie alle heißen, stellen nichts her und leben parasitär von der Zeit der Menschen. Egal was in ihren Selbstbelobigungen schreiben, sie sind Wirtschaftsunternehmen und haben mit Demokratie nicht wirklich was zu tun.

    Für Facebook zählt ausschließlich die Zahl der Kunden und die Häufigkeit derer Besuche, weil davon die Menge der Werbung abhängt, die es diesen verabreichen kann, wovon es sich ernährt.

    Im Vergleich zu den großen Gruppen krimineller linksgrüner Spinner oder militanter Islamisten sind sie, werter Herr Fritz, so hart das auch klingen mag, für Facebook völlig belanglos.

    Dass Facebook&Co so handeln wie sie handeln, ist ohne Frage Mist. Für jeden Geschäftsmann aber absolut nachvollziehbar. Und *Sie* haben es denen mit dem Ankreuzen von „Ich akzeptiere die AGBs” ausdrücklich erlaubt. Haben Sie den Nutzungsvertrag unterschreiben, ohne ihn zu lesen und im Zweifelsfall prüfen zu lassen, weil die Nutzung des betroffenen Dienstes alternativlos™ ist?

    „Auf jeden Fall aber wurden mein gesamtes Profil und alle meine Themenweltartikel unwiederbringlich vernichtet.”

    Wer seine Zeit benutzt, um die Datenbanken kommerzieller Firmen für lau zu füllen, ohne diese Daten regelmäßig bei sich (und bei vertrauenswürdigen Dritten, schon wegen der heute bestehenden Gefahr von Haussuchungen und Beschlagnahmen aus nichtigen Anlässen) zu sichern, handelt grob fahrlässig. Wer bei einer Plattform veröffentlicht, die das Herunterladen nicht erlaubt oder bis zur Unmöglichkeit erschwert, und seine Daten nicht *vor* dem Hochladen sichert, ebenso.

    Es gibt Alternativen zu Facebook. Schauen Sie sich z.B. Diaspora an. Ja, das ist nicht so bequem, und ja, das kostet möglicherweise was, und ja, da ist nur ein Bruchteil der Menschen, die sich bei Facebook herum treiben. Zu letzterem haben aber auch *Sie* beigetragen, indem Sie es nicht nutzen.

    Wer heute noch Monster vom Typ Facebook füttert, handelt verantwortungslos und darf sich nicht wundern, wenn er von einem der Monster verschlugen wird.

    Auch dass Tichy eingeknickt ist, ist nachvollziehbar. Tichy ist keine Bastion der Demokratie, sondern ein Wirtschaftsunternehmen. Die Begründung „hätte nicht erscheinen dürfen” ist Unfug, denn ein als solcher gekennzeichneter *Gastbeitrag* musste recht sicher von einem aus der Kernmannschaft freigeschaltet werden, wenn nicht auch hoch geladen. An dieser Stelle hat Tichy die einmalige Chance vergeben, die Bedrohungen konkret aufzulisten (ich hätte keine Probleme damit, eine anonyme Drohmail zu veröffentlichen, wer dagegen vorgehen will, muss zuerst sein Visier herunter lassen und wird im gleichen Moment ein Fall für den Staatsanwalt), seine Situation konkret darzulegen und damit eine auf harten Fakten beruhende Diskussion zu starten. Der Rückzieher in der Form, wie er stattgefunden hat, ist ein weiteres Grad beim Kochen des Froschs. Ich gehe davon aus, dass Tichy immer wieder Rückzieher machen wird, schon um die häufigen Einladung von Basisautoren zu Veranstaltungen des ÖR nicht zu verlieren. Dazu kommt die Abgrenzeritis gegenüber Seiten, die ein Nanometer weiter rechts aufgestellt sind, eigentlich sogar gegenüber alle anderen Seiten (“bitte keine Links in den Kommentaren”). Ich halte diese Strategie für falsch, denn „wer auf dem Mittelstreifen läuft, wird von beiden Seiden überfahren”. (Aber auf mich hört sowieso nie jemand.™)

    Verstehen Sie mich nicht falsch: ich bewundere all die Menschen, die sich gegen den für das Land und die Gesellschaft verhehrenden Mainstream stellen. Und es tut mir in der Seele weh, wenn diese sich zum Affen machen. Aber Mitleid hilft nicht weiter.

    PS. Ich schreibe nicht wie der Blinde von der Farbe: ich selbst habe wegen einer Webseite >2000 Hassmails bekommen und bin fünf mal angezeigt worden (drei Mal bei Polizei/Staatsanwalt, ein Mal bei der FSM und einmal bei der Bezirksregierung Köln). Sowie beim Erzbischof, aber das ist eine ganz andere Geschichte.

  18. Auch von mir, sehr geehrter Herr Fritz, meine volle Solidarität zu Ihnen und Ihren Beiträgen. Diese sind ein notwendiges Korrektiv zum links-grünen Furror, der immer mehr um sich greift. Leider macht er sich auch immer öfter an Universitäten breit, zuletzt in Bremen (ein vom Asta verhinderter Vortrag von Prof. Jörg Baberowski zum Thema „Räume der Gewalt“) und vor ein paar Tagen das gleiche Schauspiel mit Herrn Andre Poggenburg von der AfD an der Uni Magdeburg zum Thema „Genderforschung“. Diesem Versuch, Meinungsmonopolismus zu etablieren, müssen wir uns gemeinsam in den Weg stellen.

  19. Ich hab nur „Morddrohungen“ gelesen und es dann gelassen.
    Diese Figuren sind der Abschaum dieser Welt. Ihr seit Dreckschweine und werdet abgeräumt. Keine Sorge ihr Grün/Rot/Schwarzen Satanisten und Kommunisten. Eure Zeit läuft nicht langsam ab, sondern schneller, als wie ihr Menschen bedrohen könnt. Viel Spaß in der Hölle ihr Ratten der Gesellschaft. Lasst euch von diesem Gesindel nicht beeindrucken Leute. Sie sind alle schon Tot…sie glauben es nur noch nicht.

  20. Hat dies auf Bayern ist FREI rebloggt und kommentierte:
    Das Münchner Sozialnetzwerk-Unternehmen wize.life, ehemals Seniorbook, exerziert vor, was man auch von Öffentlich-Rechtlichen Medienplattformen kennt und was wohl das von den Berliner Zuckerberg-Kritikern verfolgte Ideal der politischen Diskurskultur in Deutschland darstellt. Die Versuche, die rotgrüne Meinungshegemonie zu behaupten, werden in letzter Zeit immer roher. Das SPD-Medienimperium hat nach der Trump-Wahl „die Boxhandschuhe ausgezogen“. Es wird auch gerne mal durch tätliche Gewalt unter Beifall von Universitätdekanen „Haltung und Flagge“ gezeigt. Anlass war diesmal ein lustiger Artikel über die Psychopathologie des Gutmenschentums, die durchaus von Psychiatern und Kriminalisten studiert und solide belegt worden ist, was wir auch dokumentiert haben. Wir müssen uns daher leider auf ein rauhes Jahr 2017 gefasst machen.

    • Erst medial wegdrücken dann an den gesellschaftlichen Rand befördern. Den Rest macht dann die allgemeine Gesellschaft. Da helfen keine Titel und gute Ausbildung. Wenn man nicht mehr mithalten kann und immer dabei sein kann wo es notwendig ist, dann ist man raus. Mit dem falschen Fahrzeug welches in ihrer Umhebung nicht üblich ist und den Anschein von Armut erweckt obwohl es nicht so ist und Sie sind auch dort raus. Ich schreib da schon etwas aus eigener Erfahrung.
      Wie war es noch mit den Mönchen die sich dann in einem Wald als Einsiedler zurück zogen? Aber das ist heute nicht mehr möglich weil alles überwacht wird und für alles ein Gesetz gibt um jeden dahin zu zwingen wo der Staat ihn hin haben will. Aber das müssen die Wessis erst noch lernen das die Republik nicht mehr die Alte ist.

  21. Sehr geehrter Herr Fritz,
    ich persönlich würde noch nicht mal gegen Bezahlung bei Faceblöd & Co. was lesen oder was schreiben! Diese Art von Verblödungsmedien sind für mich ein absolutes NoGo.

    Sparen sie sich lieber die Zeit und investieren diese in eigenen Blog oder als Gastautor in Politically Incorrect Medien – vorrausgesetzt dort herrscht nicht bereits latent im Hintergrund der PC-Vorrausgehorsam.

    Beim Lügenfernsehen sehe ich maximal nur noch Tier-, Land-, Musik- und Komödiensendungen – vorrausgesetzt aber nur, wenn keine Gutmenschen mitwirkend sind!

  22. Hallo Herr Fritz,

    tun Sie es den grün-linken-Faschisten (ich übernehme hier Ihren Begriff) nach, es kann nicht schaden deren Taktik teilweise zu übernehmen! Ganz wichtig: verbünden/vernetzen Sie sich mit Gleichgesinnten, zum Beispiel den oben aufgezählten, aber auch Pirincci, Götz Kubitschek u.a. (als „Rechte“ und „Nazis“ werden Sie sowieso bezeichnet!) nicht vergessen, man muß nicht mit allen völlig übereinstimmen (unsere politische Elite hat auch kein Problem, auf die Dienste der „Antifa“ zurückzugreifen!)

    Natürlich dürfte solches wie mit Tichy nicht mehr passieren! Der konservativen Rechten muß klar sein, daß dieses Wahljahr hart wird, daß die Regierung und ihre Paladine alles versuchen werden, kritische Stimmen zu unterdrücken bzw. zu VERNICHTEN. Also: mit einer Stimme und vor allem laut (wie Broder) reden und handeln. Ein wenig auch von Trump lernen: nie zurückweichen, lieber noch „einen draufsetzen“ . Und verbrauchen Sie keine Energie mit Versuchen, sich in Domänen der Linken – wie wize.life – behaupten zu wollen. Öffentlichkeit herstellen und dann gehen.

    Ich wünsche Ihnen Mut und Erfolg!

    • Mir wird Angst und Bange, mit so was hat es „damals“ auch angefangen: Erst Opposition zum Feind erklärt und mundtot gemacht, hernach Oppositionelle für vogelfrei erklärt und ganz tot gemacht. Den Rest kennen wir.
      Und schon wieder marschieren Denunzianten und Schlägertrupps Hand in Hand. Und hernach werden wir unseren Enkeln wieder vorlügen, „dass wir von nichts gewusst haben“.
      Lassen wir es nicht wieder so weit kommen.
      Ja, das Jahr 2017 wird hart, aber nicht fair.
      Stehen wir zusammen.

  23. Nun ja, sehr ärgerlich, aber es wird nicht bei einer Sperre bleiben man wird Ihnen, Herr Fritz nach und nach die finanzielle Existensgrundlage entziehen. Da sie frei Schaffend sind werden Ihnen sicher diverse Ämter das Leben erschweren. Sie werden sich wundern was die so alles auf der Pfanne haben. Das schreibt einer der viele Jahre in einer Diktatur nicht als Lohnempfänger lebte und hat erlebt wie sich diese Gesellschaft mit riesen Schritten in gleiche Richtung der Repressionen entwickelt und kleine Beamte in vorauseilendem Gehorsam agieren, aber nur bei der indigenen Bevölkerung.

  24. Dieses faschistische Erpressungs- und Unterdrückungsverhalten ist unerträglich. Wappnen dagegen kann man sich letztlich nur dadurch, dass man einen eigenen Blog betreibt, wobei man hier noch verschiedene Stufen erklimmen kann, vom Gastautor bei Freunden, wie hier, zum eigenen Blog auf einer Blogging-Plattform wie wordpress.com, bis zum selbst gehosteten Blog bei einem Webhoster und unter eigenem Domainnamen in Deutschland, oder sogar im Ausland.

    Ich selber betreibe einen politischen Blog in der Schweiz unter dem Namen http://politisches.blog-net.ch und bin ebenfalls bereit, Gastgeber für solche Postings zu sein.

  25. Bravo, schön das es Solidarität gibt.

    Und ja, auch Facebook ist unerträglich, man kan es nur noch als Linker unbeschwert benutzen.
    Ich selber habe es fast nur zum Nachrichten lesen gebraucht und nur bei einer einzigen Seite kommentiert, wurde aber trotzdem ständig gegängelt.
    Als ich dort regelrecht gestalkt wurde, blieb dem sein Unsinn stehen, ich wurde gesperrt.
    Wohlgemerkt, und ich bin Schweizer.

    Aber gut wissen wir nun über diese andere Seite auch etwas bescheid.
    Im Moment ist „VK“ die einzige alternative.

    Heute muss man nach Russland ausweichen um als Europäer schreiben zu können was man möchte.
    Wahnsinn………………..

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