Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

Am Freitag, den 06.01., veröffentlichte Tichys Einblick  einen Artikel von mir mit dem Titel  Warum Sie mit psychopathologisch gestörten (grün-linken) Gutmenschen nicht diskutieren sollten. Zwei Tage später knickte Roland Tichy ein, nachdem Grüne und Linke massiven Druck auf ihn ausgeübt und über XING eine Kampagne gegen ihn gestartet hatten. Daraufhin löschte er meinen Text am Sonntag, den 08.01., wieder, wohl in der Hoffnung, dass der Druck dann nachlassen würde.

Doch weit gefehlt, denn nun hatten die Grünen und Linken wohl Blut geleckt und erhöhten den Druck gerade erst recht. Roland Tichy und seine Familie erhielten jetzt sogar Morddrohungen, nachdem er meinen Text bereits gelöscht hatte. Daraufhin trat er am Montag als Herausgeber von XING News zurück.

Mich selbst ließ man bis auf ein paar böse Kommentare bislang weitgehend in Ruhe. Doch nun hat wize.life (früherer Name seniorbook), „das größte deutschsprachige Netzwerk für Best Ager“, wo ich über zwei Jahre aktiv gewesen war und dort in der Themenwelt über 100 Artikel veröffentlicht hatte, am 12.01. einfach so meinen Account gelöscht.

Begründung: Von mir bzw. durch meine Aktivitäten würde eine kontinuierliche Störung der Gemeinschaft der wize.life Plattform ausgehen. Dies hätte zur Folge, dass ein extrem hoher betrieblicher Aufwand durch mich bzw. meine Aktivitäten ausgelöst würde, den wize.life so nicht länger dulden könne. Weitere Korrespondenz zu diesem Fall werde es von der wize.life-Seite aus nicht geben.

Dabei habe ich seit Juni dort so gut wie nichts mehr im öffentlichen Bereich geschrieben, nachdem man mich dort über ein Jahr lang systematisch weggemobbt und mehrfach gesperrt hatte, einmal sogar fünf Minuten nach der Freischaltung erneut, obwohl ich seither kein Wort mehr geschrieben hatte.

Auf meine damaligen Rückfragen und Interventionen, wieso ich erneut gesperrt werde, da ich doch keinerlei Aktivitäten entfaltet hätte seit meiner Freischaltung, schickte man mir ein Gandhi-Zitat und ergänzte:

Wenn ich niemandem ein Anstoß geben würde, würde mich bestimmt auch niemand mehr melden und wize.life müsse mich dann auch nicht mehr sperren. – Mit anderen Worten: Nonkonformes Verhalten wird hier nicht geduldet.

Auf seiner Website tönt die Plattform großspurig: „wize.life ist ein offenes soziales Netzwerk, das zum Mitmachen, zu Austausch und zur Diskussion lädt. Die Plattform weist keine politische oder anders geartete Tendenz auf. wize.life ist unabhängig, überparteilich und lässt alle Meinungen von Nutzern zu, die sich auf dem Boden des Grundgesetzes und im Rahmen unserer Umgangsformen bewegen.“ Wer die Plattform etwas näher kennt, weiß aber wie die Wirklichkeit dort aussieht.

Auf wize.life tummelt sich ein loser Zusammenschluss von einigen zig Leuten mit grün-linker Ausrichtung, die sich selber als Antifaschisten fühlen, in Wahrheit aber natürlich genau das Gegenteil sind. Diese versuchen seit Jahren den öffentlichen Bereich der Plattform politisch weitgehend zu dominieren und zu kontrollieren. Sie finden sich, wie ich aus sehr zuverlässiger Quelle weiß, regelmäßig zu Gruppengesprächen zusammen, in denen sie Aktionen gegen einzelne User absprechen, die sie dann gezielt entweder kleinzumachen oder wegzumobben versuchen. Und diese Gruppe scheint Verbindungen zu haben in die wize.life-Zentrale in München, so dass ihre Meldungen oftmals eher wohlwollend behandelt werden.

Spätestens als ich einen offenen Brief an den Vorstand von wize.life, Thomas Bily schrieb und ihn aufforderte, diesem Mobbingtreiben ein Ende zu setzen, und zugleich die Mobbingtechniken offenlegte, war ich sowohl bei dieser Gruppe als auch bei der wize.life-Zentrale unten durch. Dies verstärkte sich, als ich anfing, öffentlich Kritik am Islam zu üben. Nun wurde mir fast alles gelöscht, was ich im öffentlichen Bereich einstellte, sogar wenn es nur ein Link zu ZDF- oder ARTE-Dokumentationen war („Sklaven des Islam – Der Verschleierte Völkermord der Araber“ oder „Islam und die Nazis“). Immer deutlicher signalisierte man mir unmissverständlich, dass man mich von wize.life weghaben wollte.

Da man mich im Juni 2016 zum wiederholten Mal gesperrt hatte und mir mit dauerhafter Sperrung drohte, wechselte ich zu facebook und schrieb im öffentlichen Bereich von wize.life fast gar nichts mehr. Als ich dann im August einen Link zu einem eigenen Artikel, der auf Philosophia Perennis veröffentlicht worden war, am Schwarzen Brett einstellte, wurde auch der gelöscht. Begründung: Es würde sich um „werblichen Charakter“ handeln. „PR-Texte meines Unternehmens“ dürften nicht im öffentlichen Bereich eingestellt werden, während andere User sogar regelmäßig für ihren eigenen Blog Werbung machten und dies nicht geahndet wurde.

Ich schrieb dem Plattformbetreiber, dass es sich bei Philosophia Perennis nicht um mein Unternehmen handele, nicht einmal um meinen Blog, dass ich hier lediglich Gastautor sei, doch das nutzte nichts. Bei dem nächsten eingestellten Link löschte man erneut und drohte mir sogar mit einer weiteren Sperrung, wenn ich nochmal „für mein Unternehmen werben würde“.

Ab dann stellte ich keine Links mehr ein. Ein Tag später wurde ich dann dennoch „aus Versehen“ gesperrt, wofür man sich anschließend entschuldigte. Seither schrieb ich fast gar nichts mehr und besuchte die Plattform nur noch äußerst sporadisch. Aber es sollte noch härter kommen.

Als gute Freunde einen Link zu einem neuen Artikel von mir auf wize.life einstellten, wurde auch dieser gelöscht. Begründung: Werbung für das eigene Unternehmen. Die Freunde hatten aber nicht das Geringste mit Philosophia perennis zu tun.

Offensichtlich ging es dem Plattformbetreiber bzw. einer Gruppe von grün-linken Gutmenschen – oder sollte ich lieber sagen: von grün-linken Faschisten? – darum, dass mein Name nirgends mehr auftauchen sollte auf der Plattform, egal wie und wo.

Und nun macht man mir wohl zum Vorwurf, dass andere wize.life-User einen Link zu meinem Philosophia perennis-Artikel Warum Sie mit psychopathologisch gestörten grün-linken Gutmenschen nicht diskutieren sollten auf dem Schwarzen Brett von wize.life einstellten und dies viele Meldungen nach sich zog. Also sperrte man meinen Account, obwohl ich selbst dies gar nicht eingestellt hatte.

Auf meine Bitte hin, mir zumindest meinen Account so freizuschalten, dass ich zwar im öffentlichen Bereich gar nichts mehr schreiben, aber meine über 100 dort in der Themenwelt veröffentlichten Artikel kopieren und dann löschen könne, teilte man mir mit, man entschuldige sich für das Versehen, man habe meinen Account nicht nur gesperrt, sondern komplett gelöscht. Ein Zugriff zu den Inhalten würde somit nicht mehr bestehen.

Ob der Account versehentlich gelöscht wurde, obschon man mich nur sperren wollte, oder ob versehentlich zunächst nur von Sperrung die Rede war, während der Account tatsächlich bereits gelöscht war, erschließt sich aus der Formulierung nicht.

Auf jeden Fall aber wurden mein gesamtes Profil und alle meine Themenweltartikel unwiederbringlich vernichtet. – Deutschland im Jahre 2017.

Ginge es nur um mich und wäre das ein Einzelfall, dann könnte man sagen: geschenkt. Ich hatte zwar nicht alle, aber zumindest die wichtigsten Texte gesichert. Die verlorenen werde ich verkraften. Von höherer Warte aus bin ich auch völlig unwichtig. Aber an diesem Exempel wird ja ein System deutlich. Wäre das ein Einzelfall, wen würde es kümmern? Das ist es aber leider genau nicht. Hier wird ein System sichtbar. Gedanken und Sichtweisen, die nicht ins grün-linke (faschistoide?) Konzept passen, müssen verschwinden. Vollkommen verschwinden, so dass niemand mehr sie überhaupt nur vernehmen kann.

Was wird die nächste Stufe sein? Menschen, die man komplett verschwinden lassen wird, so sie sich nicht einschüchtern lassen?

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Philosophia perennis, namentlich David Berger, war übrigens nicht nur der erste, der den ganzen Fall um die Löschung des Tichy-Artikels aufgriff, sondern auch derjenige, der meinen Text als erster neu veröffentlichte. Dies ist nicht das erste Mal, dass der Mann mehr Mut und Courage zeigt als viele andere. Der Artikel kann hier nachgelesen werden:  Warum Sie mit psychopathologisch gestörten grün-linken Gutmenschen nicht diskutieren sollten

Susanne Kablitz (Chefredakteurin JUWELEN – DAS MAGAZIN), Jürgen Elsässer, (Chefredakteur COMPACT), Andreas Kühn (Chefredakteur Saale-Journal) folgten und veröffentlichten meinen Artikel ebenfalls neu. Thomas Böhm und Marilla Slominski (Chefredaktion Journalistenwatch) bekundeten ihre Solidarität und ihre Freude auf weitere Texte von mir.

Vielen Dank an alle! Solidarität, Mut, Courage und Standfestigkeit sind wunderbare Tugenden, die ich überaus zu schätzen weiß. In diesen Zeiten halte ich sie für so wichtig wie lange nicht.

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Hier geht es zur facebook-Seite von wize.life

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Foto: pixabay CC0 Public Domain