Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel, meinte der große britische Mathematiker, Logiker und Philosoph Betrand Russell, Literaturnobelpreisträger und einer der Väter der Analytischen Philosophie. Und weiter: Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.

A. Was macht nun aber den Dummen aus? Was unterscheidet ihn vom Gescheiten, vom Klugen, vom Denker? Kennzeichen des Dummen ist nicht, dass er über wenig Wissen verfügt. Das wäre nur Unwissenheit, die meist leicht behoben werden kann.

Kennzeichen des Dummen ist vielmehr eine gewisse Begriffsstutzigkeit, ein Mangel an Urteilskraft sowie Denkfaulheit.

Selbst wenn er es schafft, irgendwie viele Informationen in seinen Kopf hineinzubekommen, dann kann er damit wenig anfangen. Er kann damit nicht adäquat umgehen, kann sein Wissen nicht anwenden. So wie jemand, der es irgendwie durchs Medizinstudium geschafft hat, alle möglichen Krankheitsbilder aufsagen kann, aber wenn er einen konkreten Patienten vor sich hat, nicht in der Lage ist, einfachste Diagnosen richtig zu erstellen.

Dem Dummen mangelt es also an Präzision im Denken, was meist schon mit der sauberen Begriffsbildung im Geist beginnt. Daher der Ausdruck „Begriffsstutzigkeit“.

Er benutzt Worte, deren Bedeutung er nicht genau erfasst hat, teilweise ganz falsch oder sehr ungenau. Er sagt z.B. dumm, meint aber unwissend oder umgekehrt. Er sagt Hass, meint aber Antipathie, Zorn, Wut oder Verachtung. Er sagt Ethik, meint aber Moral.

Er liest Gutmensch und meint, das hätte was mit einem guten Menschen zu tun. Er hört psychopathologische Störung und meint, damit würden kranke Menschen verhöhnt. Er liest grün-linke Gutmenschen und meint, damit ginge die Behauptung einher, alle Grüne und Linke würden pauschal als solche klassifiziert. (Wenn jemand vor verwundeten Flusspferden warnt, dann behauptet er ja nicht, dass alle Flusspferde verwundet seien und er sagt nichts über die Gefährlichkeit von verwundeten oder nicht verwundenen Eisbären oder Schlangen aus.)

Die Ungenauigkeit in der Begriffsbildung im Geist führt zwangsläufig zu einem Mangel an Urteilsvermögen, weil schon die Grundbausteine des Denkens, die Begriffe, die bereits hohe Abstraktionen darstellen, nicht richtig gebildet sind. Jeder Didaktiker weiß, wie schwer es ist, bei Schülern respektive Studenten die korrekte Begriffsbildung zu evozieren. Wenn diese fehlschlägt, dann liest man in Schüleraufsätzen z.B. solches: „Die Ureinwohner Ägyptens waren die Mumien.“

Auch hat der Dumme Probleme in logischen Zusammenhängen zu denken und komplexe Strukturen zu erfassen. Was sich in seinem Geist abspielt, hat eher mit sich erinnern (memorieren), mit assoziieren, mit sich etwas ausmalen und mit Analogien herstellen (denken im weiteren Sinne) als mit denken im engeren Sinne zu tun, welches immer auf Erkenntnis aus ist, auf Verstehen, mithin auf Wahrheit und dem immer ein selbstkritisches Moment innewohnt.

Wer die Wahrheitsfrage stellt, fragt immer auch: Stimmt das wirklich? Dies setzt bereits eine höhere Bewusstseinstufe voraus.

Bei Tieren und Kleinkindern ist diese noch nicht vorhanden. Ebenso bei den Frühformen des Homo sapiens vor hunderttausenden von Jahren. Der Wahrheitsbegriff setzt also zwingend diese Differenz von wahr und falsch voraus, ja, noch mehr als das.

Solange der Mensch im mythischen Bewusstsein verbleibt, kennt er die Unterscheidung zwischen Sein und Schein, zwischen wahr und falsch noch nicht. Gehen wir noch tiefer, dann können wir sogar konstatieren: Das mythische Bewusstsein kennt noch keine Unterscheidung zwischen a) der Welt und b) ihrer Deutung. Der Wahrheitsbegriff bezieht sich aber immer auf die Deutung der Welt, auf das Weltbild. Die Welt selbst kann nicht falsch sein, wohl aber ihre Deutung. Die Wahrheit oder Falschheit ist also in inserem Kopf, genauer: in unserer Vorstellungswelt. Wer den Begriff der Weltdeutung in seinem Bewusstsein noch nicht gebildet hat, der kann auch den Wahrheitsbegriff noch nicht bilden.

Dass der Mythos eine Weltdeutung bietet, dass diese wahr oder falsch sein kann, kann immer nur von einem Standpunkt jenseits des Horizontes des mythischen Bewusstseins gedacht werden. Dies setzt bereits ein kritisches Bewusstsein voraus.

Dass Homer möglicherweise nicht die Wahrheit berichtet, ist eine für das griechische Denken folgenreiche Entdeckung gewesen. Der Erste, der diese Frage stellte „Stimmt das überhaupt?“, hat einen Meilenstein in der Geistesgeschichte der Menschheit vollzogen. Dieser ereignete sich im  kritischen Hinterfragen.

Ist dieser Entwicklungsschritt einmal gemacht worden, ist eine Rückkehr in die Sphäre der Märchenwelt, ins mythische Bewusstsein ein für alle mal versperrt. Ein Zurück ins Paradies der Naivität und der Infantilität gibt es ab diesem Zeitpunkt nicht mehr. Die Sehnsucht danach bleibt aber bei vielen, vor allem denen, die sich mit dem Denken irgendwie schwer tun.

Ab diesem Ausbrechen aus dem mythischen Bewusstsein kann sich nun das Denken im engeren Sinne entwickeln, welches ein kritisches Bewusstsein voraussetzt, zunächst nach außen, dann in der nächsten Stufe gegenüber sich selbst (Selbstkritikfähigkeit).

Das postmoderne Denken, welches vor allem von Subjektivismus und Relativismus geprägt ist, sowie einer Loslösung von der Realität, versucht, diesen Schritt der Differenzierung zwischen Welt und Weltdeutung wieder rückgängig zu machen, was zunehmend zu einem Realitätsverlust und damit einhergehend zu einer Infantilisierung der Gesellschaft führte, was man auch als pathologisch diagnostizieren kann.

Die Postmoderne macht sich also die nie verloschene Sehnsucht nach dem Paradies der Naivität zunutze. Deshalb konnte dieses Denken auch so erfolgreich sein in den letzten Jahrzehnten. Nicht weil es die besseren Argumente hatte, bei weitem nicht, ganz im Gegenteil, sondern weil es diese tiefe Sehnsucht bediente.

Doch zurück zum Dummen. Dieser stellt selten die Wahrheitsfrage, viel öfter dagegen die Frage nach den vermuteten Wirkungen. Sein Geist ist oftmals angefüllt mit Pawlowisierungen, mit Reiz-Reaktions-Mustern. Bestimmte Wörter erzeugen bei ihm wie bei Pawlows Hund die immer gleichen Reaktionen. Der Dumme ist in diesen Reiz-Reaktions-Mustern regelrecht gefangen und unfähig, über Selbstfreflexion aus ihnen auszubrechen.

B. Der kluge Dumme weiß nun zumindest um seine Schwäche in diesem Bereich des Denkens und verfügt über so viel Urteilskraft, einschätzen zu können, dass diese bei ihm nicht so sehr gut ausgeprägt ist (Rocky Balboa-Typ). Er ist also sich selbst gegenüber nicht unkritisch. Er hält sich bei bestimmten Gesprächen lieber ein wenig zurück, weil er denkt „Ich muss ja nicht allen ständig demonstrieren, was ich nicht so gut kann, muss mich nicht selbst lächerlich machen“. Oder er fragt nach, gibt offen zu, dass er etwas nicht verstanden hat, und bittet um eine Erklärung, was etwas Entwaffnendes, Authentisches hat und ihn oft sehr sympathisch macht, da dies von geistiger Offenheit und gesunder Selbsteinschätzung zeugt.

Mit solchen Menschen kann man meist recht gut auskommen. Sie sind nicht selten sehr angenehme Zeigenossen und haben andere Stärken, die sie sinnvoll einzusetzen wissen. Oftmals haben sie einen sehr feinen Charakter, haben ein gutes ethisch-moralisches Gespür. Sie können vielleicht nicht perfekt begründen und herleiten, was richtig und was falsch ist, aber sie spüren es genau, erfassen es intuitiv und haben ein freundliches Wesen.

C. Der dumme Dumme dagegen will seine eigene geistige Verfassung nicht wahrhaben. Er leugnet sie vor sich selbst. Nicht selten ist er vom Gleichheitswahn besessen, den er bisweilen zu einem regelrechten Fetisch ausbaut, den er götzenhaft anbetet.

Im Grundgesetz würde doch stehen, dass alle Menschen gleich seien. Also seien auch alle gleich intelligent, gleich gebildet, gleich hübsch, gleich attraktiv, gleich klug, gleich wertvoll usw.

Wenn man nachfragt, was er denn damit meint, wird der dumme Dumme nicht selten zornig und aggressiv, dass man es überhaupt wagt, etwas in Frage zu stellen, „was doch alle wissen“. Oder er redet dann dummes Zeug, ohne es zu merken, dass er dies tut.

Besonders penetrante dumme Dumme halten sich sogar für klüger als alle anderen und versuchen, andere auch noch zu belehren, merken gar nicht, wenn sie es mit jemandem zu tun haben, der ihnen geistig weit überlegen ist.

Das sind die unangenehmsten von allen: die, so will ich sie mal nennen, Dummdreisten.

Diese haben bisweilen das Talent, seltsame Diskussionsstrategien zu entwickeln, die Arthur Schopenhauer in seiner „eristischen Dialektik“ wunderbar beschrieben hat. Sie verdrehen alles und wenden Techniken an, die nicht darauf abzielen, den anderen mit Sachargumenten zu überzeugen oder gar logische Beweise zu führen, sondern ihn auszutricksen oder als Person anzugreifen. Besonders gerne machen sie andere lächerlich, schließen sie sozial aus oder versuchen sie einzuschüchtern, im Extremfall bin hin zu Morddrohungen.

Nach dem Motto: Wenn ich es schaffe, den Kontrahenten in ein schlechtes Licht zu rücken oder auszugrenzen, dann hören andere weniger auf ihn oder schenken ihm keinen Glauben mehr. Solche Gesprächsstrategien finden wir nicht selten bei Politikern. Ganz besonders bei denen, die sich über Jahrzehnte unfassbare Machtpositionen aufgebaut haben, die sie mit allen Mitteln zu schützen suchen.

D. Der dumme Kluge hat eine Neigung, sich mit dem Dummdreisten über Gebühr auf Diskussionen einzulassen. Natürlich gewinnt er diese formal. Doch das nutzt ihm nichts, weil der Dummdreiste das in der Regel gar nicht bemerkt. Und wenn doch, macht er es wie die Taube, die das Schachspiel verloren hat. Kurz vor dem Schachmatt, schmeißt sie alle Figuren um, dreht sich stolz auf dem Brett hin und her und kackt dann aufs Brett.

E. Der kluge Kluge geht solchen Personen tendenziell aus dem Weg, sobald er erkennt, womit er es zu tun hat, will sich nicht auf deren Niveau herabziehen lassen und konzentriert sich, da er weiß, dass es nicht möglich ist, den anderen zu sich hochzuziehen, lieber auf die klugen Klugen, die dummen Klugen und die klugen Dummen.

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Foto: pixabay, CCO Public Domain

41 Kommentare

  1. Ein sehr schöner Beitrag, dessen aussagetechnische Tiefe sich dem Leser möglicherweise erst nach Stunden erschliesst. Hauptsache sie erschließt sich überhaupt.

  2. Vielen Dank Herr Fritz, bitte nehmen Sie mir nicht übel, dass ich diesen Kommentar dazu
    ‚missbrauche‘, mich ebenfalls bei den Herren Berger & Göhring zu bedanken. Ich hatte
    mir eigentlich vorgenommen, nur noch zu lesen und nicht mehr zu kommentieren. Aber
    nachdem Ihr Artikel @ Tichy gelöscht und durch eine Entschuldigung ersetzt wurde, habe
    ich mal wieder begriffen, dass ich heute schlauer bin als gestern. Und das hört wohl nie auf,
    wenn man sich darum bemüht. Die Erkenntnis meiner andauernden Fehleinschätzungen
    lässt mich daran zweifeln, dass sich jemals irgendwann ein vollständiges Bild ergibt.
    Kann mich nicht entscheiden, ob ich lieber ein kluger Dummer oder ein dummer Kluger
    sein möchte. Als kluger Kluger lebt es sich sehr einsam.

  3. über schubladen der dummheit

    schubladen im alltagsgebrauch sind selbstschutz wenn man sie zum vorsortieren und einschätzen von menschen und situationen benötigt. sie erleichtern dann das tägliche miteinander.

    schubladen in der „philososphie“ dienen dazu menschen zu kathegorisieren um sie wegsortieren zu können.

    urteil gefällt, schublade auf-mensch rein-schublade zu, erledigt! alle dumm ausser mutti!

    das ist in meinen augen keine philosphie, weil menschen nicht nur aus einem merkmal (hier dummheit) bestehen, sondern immer einen bunten strauß an eigenschaften darstellen, den man nicht einfach in schubladen kathegorisieren und wegsperren sollte.

    das ist n.m.m. auch keine philosophie, sondern denkfaulheit oder absichtliche diffamierung andersdenkender! auf alle fälle ist es eines philosophen genau so unwürdig wie das bei tichy zeitweise veröffentlichte „werk“. dieses dürfen sie vermutlich mehr unter der kathegorie „benutzt und weggeworfen für andere absichten“ verbuchen. genau wie das pamphlet des „vorbildes“ des herrn von scholz and friends.

    auch philosophen erliegen öfters mal dem charme mit skandälchen die eigene person ins licht zu schieben. dieses licht ist aber sofort wieder verlöscht, das erkennen sie daran, das mir z.b der name des fritz´schen vorbildes von scholz and friends schon wieder abhanden gekommen ist. solche personen werden benutzt und dann sofort weggeworfen.

    wie tragisch, wenn diese menschen das nicht einmal realisieren (wollen)

    das fritz´sche dummheitsttheorem dürfte ganz sicher keinen platz unter den geschliffenen diamanten der philosophie einnehmen. eher landet er in der kategorie „gablonzer schmuck“ sofern er die eigene echokammer überhaupt verlässt.

  4. „Was macht nun aber den Dummen aus?“…“Er liest grün-linke Gutmenschen und meint, damit ginge die Behauptung einher, alle Grüne und Linke würden pauschal als solche klassifiziert.“

    Da Sie damit auf Ihren vorigen Beitrag mit unserem dortigen Diskurs verlinken, habe ich kein Problem damit, den „Dummen“ auf mich zu beziehen.

    Die Unsauberkeit, die Sie mir vorwerfen können ist, dass ich aus „grün-linken Gutmenschen“ „grüne linke Gutmenschen“ gemacht habe. Wenn Sie deswegen aber nun versuchen mir zu unterstellen, ich würde aus „grünen linke Gutmenschen“ alle Grünen und/oder alle Linken und/oder alle Gutmenschen ableiten („Wenn jemand vor verwundeten Flusspferden warnt, dann behauptet er ja nicht, dass alle Flusspferde verwundet seien…“), dann ist das für mich bösartige Rabulistik, mit der Sie von dem eigentlichen Punkt ablenken, nämlich dass ich es für unlauter halte, „grün-linke Gutmenschen“ (wen auch immer Sie damit meinen) pauschal als geistig-psychisch krank abzutun, sich damit ultimativ über diese erheben, um all deren Argumente ignorieren zu können.

    Geistig-psychisch krank reichte scheinbar nicht; nun braucht es auch noch „Dumme“- bzw. „Dummdreiste“ als weitere Menschenkategorie, mit denen sich auseinanderzusetzen nicht lohnt.

    Unschön und ungut.

    Schön und gut stattdessen, dass weder Sie noch ich das Sagen darüber haben, wer geistig-psychisch krank oder dummdreist ist.

  5. Die GrüFris haben das UdSSR-Problem: Die Ideologie läßt vor allem Mittelmäßige oder Volldumme an die Futtertröge.
    Bei den Grüfis kommt allerdings noch die Dreistigkeit hinzu, die sich bei Dummen wie Peter oder Künast zeigt.

    Ein Bonmot des Generals von Hammerstein:
    „Ich teile meine Soldaten nach den Kategorien Schlauheit und Fleiß ein.
    Die schlauen Faulen sind die Generäle.
    Die fleißigen Schlauen sind die mittleren Offiziere.
    Die dummen Faulen sind die meisten Soldaten.
    Die dummen Fleißigen sind kommunistische Aufrührer unter den Soldaten – und das sind die richtig Gefährlichen.“ Also die GrüFris damals.

  6. nachdem der erste Pulverdampf über die Tichy Affäre etwas verflogen ist , schiebt Jürgen Fritz nochmal nach, aus meiner Sicht sehr gelungen. Ich habe es jedenfalls mit Genuss gelesen. Also warum soll man nicht etwas kategorisieren um es zu strukturieren und greifbarer zu machen. Es hilft bisweilen ungemein gewisse Dinge zu sortieren, damit kann man sie doch mit den eigenen Lebenserfahrungen viel besser vergleichen. Natürlich kann dies im Extremfall zu schablonenhaften Denken führen, aber thombar es geht hier nicht um das Herab- oder Hinaufschauen zu jemanden der unter- oder überlegen ist, vielmehr geht es darum, dass man Dinge die um ein herum passieren hinterfragt und zwar kritisch. Aus meiner Sicht ist das überlebenskritisch. Um auf die aktuelle Situation zu kommen, wenn ich mich weigere den Realitäten die um mich herum passieren Aufmerksamkeit zu schenken, dann werde ich das nicht gut ausgehen für mich und die um mich herum sind. Das ist ein Grundgesetz in der Natur. Nur wer seine Denk- und Verhaltensmuster permanent abgleicht (auf gut deutsch, offen und lernbereit ist) und seine Aufmerksamkeit auf alles, was um ihn herum geschieht ausrichtet, hat überhaupt eine Chance sich weiter zu entwickeln und letztendlich zu überleben.

    Das ist das Problem der grün linken Gutmenschen. Sie glauben von sich, dass ihre Sichtweise die einzig richtige sei und diese ist nachweislich in vielen Fällen nicht durch Vernunft bzw. Verstand sondern offensichtlich von Wunschvorstellungen oder Ideologien bestimmt. Ich glaube schon, dass man Visionen und Ideen braucht, aber auch der Glaube an etwas Übergeordnetes , nennen wir das Wesen mal Gott, macht Sinn. Es zeigt einfach die Grenzen das für uns noch Fassbaren (endlichen) und dem Unvorstellbaren oder dem Unendlichen.
    Es ist jedoch einfach grotesk sich über logische und physikalische Zwänge hinwegsetzen zu wollen, selbst, wenn der Wunsch des Gedankens noch so edel scheint. Hier kann ich gerade als Ingenieur ein Lied davon singen, wenn ich beispielsweise über den Wahnsinn der Energiewende mit diesen Leuten diskutiere, da habe ich schon Dinge erlebt…ich will das gar nicht ausführen. Die geringe oder gar nicht vorhandene Selbstreflektion ist das ureigentliche Übel. Da genau trifft die Kategorisierung wie Jürgen Fritz das ausführt, den Nagel auf den Kopf. Jetzt kommen wir auf den den Artikel der zuerst bei Tichy veröffentlicht wurde, zurück. Welchen Sinn macht es also, sich mit diesen Leuten abzumühen. Da ich weder Psychologe noch Philosoph bin kann ich das sicher begrifflich nicht so zutreffend darstellen wie es J.Fritz gemacht hat, aber das halte ich für tatsächlich gar nicht so bedeutend. Extrem viel wichtiger ist der Tatbestand, dass viele von uns genau so etwas erlebt haben und jeden Tag erleben, also sozusagen unsere „Erlebniswahrheit“ in Sätze gegossen wurde. Was also kann man dieser Erkenntnis tun? Ich glaube jeden Tag weiter kämpfen, die Schlafenden, die „klugen Dummen, die moderaten Dummen“ aufzuwecken und vielleicht zum Überdenken ihrer eigenen Positionen zu bewegen. Eines ist für mich sicher, andere kann man nicht ändern, solange sie nicht selbst erkennen, dass sie auf einem falschen Weg sind. Wie sehe ich das persönlich? Ein großes Problem ist der Umstand, dass es den Allermeisten in unserer Gesellschaft wirklich gut geht (was ja eigentlich erfreulich ist) und sie nur in wirklich kleiner Anzahl direkt betroffen ist (Morde, Vergewaltigungen, Diebstähle etc.). Es ist der überwiegenden Mehrheit nicht bewusst wie schnell sich so etwas ändern kann. Wenn der Fall dann eintritt, dass jeder einzelne um sein Überleben kämpfen muss, wird sich wird sich die Lernkurve bei allen exponentiell entwickeln (möglicherweise bis hin zur Anarchie). Sollte es den wachen unter uns nicht gelingen die Aufmerksamkeit auf die Vorgänge in unserem Land in viel stärkerem Maße in die Massen zu tragen, werden wir, aus meiner Sicht ungeheures Leid und Elend hier erleben. Das wäre das Ende unsere Kultur und Identität. Also müssen wir alle Anstrengungen machen und die modernen Medien nutzen, insbesondere das Internet, uns zu vernetzen und uns gegenseitig zu informieren. Je mehr wir sind, umso stärker sind wir! Damit wir erkennen worauf wir uns konzentrieren müssen, hat uns Jürgen Fritz wichtige Denkanstöße gegeben. Nochmal, es geht hier nicht darum jemanden zu beleidigen oder herab zu mindern. Wir müssen erkennen und handeln indem wir uns allen denen zuwenden die teilweise durch gezielte Falschinformationen und Manipulationen im unklaren über ihre Situation gehalten werden und auf unsere Seite bringen. Das ist das geringste was wir tun können!

  7. Haha, prima Erklärung, es geht aber auch kürzer, wie der Gebrauchsphilosoph „uns Dieter“ einst feststellte: „mach einem Deppen mal klar, daß er ein Depp ist.“

    • Maria Anna, mein Schatz, wenn du dich in einem lichten Moment abschwellender Selbstgerechtigkeit mal an die eigene Nase fasst, wirst du – vielleicht – bemerken, dass das auch mit „Deppinnen“ (oder „Deppinchens“) nicht gar so leicht ist.

  8. Das die Kritiker seines Tichy-Artikel eventuell Recht gehabt haben, zieht der Autor tunlichst nicht in Erwägung. Alle dumm nur Jürgen Fritz nicht. Muss einsam sein in seiner Welt.

    • Die 10 Gebote des Liberalismus – Bertrand Russel

      1. Fühle dich keiner Sache völlig gewiss.
      2. Trachte nicht danach, Fakten zu verheimlichen, denn eines Tages kommen die Fakten bestimmt ans Licht
      3. Versuche niemals, jemanden am selbständigen Denken zu hindern; es könnte dir gelingen.
      4. Wenn dir jemand widerspricht, und sei es dein Ehegatte oder dein Kind, bemühe dich, ihm mit Argumenten zu begegnen und nicht mit der Autorität, denn ein Sieg der Autorität ist unrealistisch und illusionär.
      5. Habe keinen Respekt vor der Autorität anderer, denn es gibt in jedem Fall auch Autoritäten, die gegenteiliger Ansichten sind.
      6. Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich.
      7. Fürchte dich nicht davor, exzentrische Meinungen zu vertreten; jede heutige Meinung war einmal exzentrisch.
      8. Freue dich mehr über intelligenten Widerspruch als über passive Zustimmung; denn wenn die Intelligenz so viel wert ist, wie sie dir wert sein sollte, dann liegt im Widerspruch eine tiefere Zustimmung.
      9. Halte dich an die Wahrheit auch dann, wenn sie nicht ins Konzept passt; denn es passt noch viel weniger ins Konzept, wenn du versuchst, sie zu verbergen.
      10. Neide nicht denen das Glück, die in einem Narrenparadies leben; denn nur ein Narr kann das für ein Glück halten.

      Gilt alles ganz selbstverständlich auch für mich.

  9. Vielen Dank Herr Fritz. In der Tat eine wertvolle Landkarte des Bewusstseins. Gift für alle politisch Korrekten, die dieses nicht anerkenn wollen/können.

  10. „Besonders penetrante dumme Dumme halten sich sogar für klüger als alle anderen und versuchen, andere auch noch zu belehren, merken gar nicht, wenn sie es mit jemandem zu tun haben, der ihnen geistig weit überlegen ist.“

    Lieber Herr Fritz,

    Sie bedienen mit Ihren Beiträgen und „Kollegen“ wie z.B. ja auch Herr Berger und Co. sehr sicher die „eher intellektuelle und gebildete Schicht“, die auch gerne längere Artikel liest, im Gegensatz zu der doch, eher weniger gebildeten Schicht, die dank Konzentrationsmängeln, lieber die „short news“ bevorzugt, die ja hauptsächlich auf den meisten Portalen angeboten wird, aber aauch am mesuten erreichen.
    Was mich nun mal interessieren würde, …sind denn die sog. Teddybärwerfer und Willkommensklatscher für Merkels Gäste an den Bahnhöfen, oder den Universitäten, die ja überproportional die Umvolkungspolitik der schwarzroten Kultur und der nimmer existen Opposition in good old germany unterstützen, auch dank ihrer Recherchen und Mühen die Realität für die „Oberschicht“ adäquat aufzubereiten, mittlerweile spürbar eines besseren belehrt worden? Ich glaube ja immer noch, allen Ernstes an einen „Zombie-Virus“ so habe ich ihn getauft, der „zufällig“ aus einem NWO Labor emporgekrochen kam, den Plänen der UN, sie ja schjon seit 2002 im Netz veröffentlicht abrufbar sind, mittels geistiger Umnachtung, auch Taten folgen zu lassen.

    http://www.un.org/esa/population/publications/migration/migration.htm

    • „… „eher intellektuelle und gebildete Schicht“, die auch gerne längere Artikel liest, im Gegensatz zu der doch, eher weniger gebildeten Schicht, die dank Konzentrationsmängeln, lieber die „short news“ bevorzugt, …“

      Das hätten Sie mal meinem Deutschlehrer sagen sollen! Der hat und nämlich das „Precís „beigebracht.Bei dem galt das Prinzip: „Fasse Dich kurz- nimm Rücksicht auf Lesende“,ähnlich der Aufforderung in den alten (gelben) Telefonzellen „Fasse Dich kurz nimm Rücksicht auf Wartende“!

      Der hätte Ihnen schon Ihren obigen Artikel „um die Ohren gehauen“ – weil viel zu lang!

  11. Sehr geehrter Herr Fritz, bei Ihnen steht sicher gleichermaßen das bisher einzigartige „Standardwerk“ des Psychiaters und Anthropologen Horst Geyer „Über die Dummheit“ griffbereit im Bücherschrank. Eines meiner Lieblingsbücher – auch zur Selbstreflexion. Sie haben uns hier eine semantisch eingängigere Gliederung von Geyers vier Kategorien der Dummheit vorgelegt, ergänzt um die „Dummdreisten“ und die „klugen Klugen“.
    Ihre Veranschaulichungen, die mir sehr gefallen, sollte auch der Dümmste verstehen.
    Erlauben Sie mir zur aktuellen Situation das Zitat von Grillparzer anzuführen: „In gewissen Ländern scheint man der Meinung: Drei Esel machten zusammen einen gescheiten Menschen aus. Das ist aber grundfalsch. Mehrere Esel in concreto geben den Esel in abstracto, und das ist ein furchtbares Tier.“
    Wer denkt da nicht an gewisse Parteien und an das heutige Deutschland.

    • Oh, nein, dieses Werk ist noch nicht mein eigen, klingt aber sehr interessant. Meine kleine Analyse ist wirklich ganz die meine, ohne Anspruch alles abdecken zu wollen, sondern wirklich nur als kleine Hilfe gedacht, als kleine Landkarte, wenn man so will, oder als Begriffsnetz, mit dem man sich ein wenig besser orientieren und Dinge ein wenig einordnen kann.

  12. Einen guten Tag wünsche Ich ihnen lieber Herr Fritz,

    mit großem Vergnügen habe Ich ihren Artikel genossen!
    Diesen Artikel kann man sogar als Schablone zur Unterscheidung der Realisten von den rotgrünlinks-verseuchten „Gutmenschen“ verwenden,das ist einfach genial!

    Den Spiegel der Erkenntnis werden die angesprochenen wohl nicht darin entdecken, da kommt dann für diese Klientel ihr Absatz C.in Betracht.

    Ihren besagten Artikel der leider bei TE auf Druck und Drohung der das „Unwort des Jahres“ tragenden gelöscht wurde habe Ich kurz vor der Löschung gelesen und für hart und treffend formuliert angesehen.

    Es ist immer wieder eine Freude ihre Artikel zu lesen,da zeigt sich das Sie ein sehr kluger und formulierungssicherer Autor sind,und vor so etwas hat das rotgrünlinke Geschmeiß am meisten Angst.
    Ich möchte mich für ihre Arbeit bedanken,zeigt sie doch das wir noch lange nicht am Ende sind!!

    • Hallo Herr Fritz,

      ich habe zwei Fragen an Sie:

      1) Wie „vollzieht man einen Meilenstein“?

      2) Wieso halten Sie, der, was das Denken angeht, ja mehr so der Rocky Balboa-Typ ist, sich nicht lieber ein wenig mit dem Schreiben zurück und flüstern sich stattdessen zu: „Ich muss ja nicht allen ständig demonstrieren, was ich nicht so gut kann, muss mich nicht selbst lächerlich machen“?

      • Vielleicht fällt dir ja auf zu welcher Kategorie du Kevin gehörst, wenn sich keiner auf deine Sticheleien einlässt.

      • Ein sehr schöner Beitrag, Günther, dessen aussagetechnische Tiefe sich dem Leser möglicherweise erst nach Stunden erschließt. Hauptsache sie erschließt sich überhaupt.

    • Im persönlichen Umgang finde ich Weichheit sehr angenehm und wohltuend, im Denken, Analysieren und Formulieren der Ergebnisse hieraus sind mir persönlich Klarheit und eine gewisse Härte lieber. Das Andere gibt es doch schon viel tausendfach.

  13. Oh, oh,oh, Herr Fritz. Jetzt wird aber das Eis verdammt dünn. So sehr ich Ihren Artikel „Warum Sie mit psychopathologisch gestörten grün-linken Gutmenschen nicht diskutieren sollten“ auch für richtig und zutreffend halte…
    Ich kenne jede Menge Menschen, die haben in seriösen Wissenschaften Diplom und Doktortitel erreicht, halten sich selbst für intelligent und klug, würden dabei das selbstverständlich niemals von sich selbst behaupten.
    Und dennoch erfüllen sie – nicht nur meiner Meinung, sondern auch der Meinung anderer UNABHÄNGIGER Geister nach – die von Ihnen genannten Kriterien, was Denkfaulheit oder Mangel an Urteilskraft usw. betrifft. Auf einige mag möglicherweise der Begriff „Fachidiot“ passen, aber das ist zweifellos deren Minderheit…
    Also denke ich, Ihre These benötigt noch wenigstens Ergänzungen. Es geht möglichweise auch um Fachgebiete, Interessenslagen usw… ob der Betreffende Denken/Urteilen usw. KANN oder WILL – oder eben nicht.

    • Meine kleine begriffliche Landkarte benötigt auf jeden Fall noch viele Ergänzungen. Sie hat keinen Anspruch auf vollständige Beschreibung allein nur dessen, was wichtig wäre. Mehr ist auf drei Seiten aber kaum machbar und es sollte ja keine Doktorarbeit und kein ganzes Buch werden, sondern nur ein hoffentlich lesenswerter Artikel, der wieder ein klein wenig Licht ins Dunkel bringt.

  14. ich frage mich gerade woher diese lust kommt menschen zu kathegorisieren, und ganze gruppen von menschen für dumm, dummdreist, dummklug et.c. zu erklären.

    könnte es sein, das diese lust darin ihren grund hat, das man nur mit einer welt klar kommt, in der alles klar geregelt, kathegorisiert und in trockenen tüchern ist? einer welt die fast nur aus schwarz und weiß, gut und böse und schön und hässlich besteht? eine welt die nur aus gegensätzen besteht, existiert nur in der vorstellung, real ist sie nicht und kann es auch nicht sein.

    wieso muss man die meisten „anderen“ in kathegorien einsortieren, auf die man lustvoll herabblicken kann? selbstüberhöhung gepaart mit selbstüberschätzung? dieses denkmuster ist in allen autoritären religionen weit verbreitet. am extremsten im islam.

    philosophie ist nach meiner kenntnis die wissenschaft die fragen stellt und denkmuster entwirft. was ist ein philosoph der die meisten menschen für dumm et.c. erklärt und keine anwendbaren, an der praxis orientierten denkmuster liefert?

    ein miesepeter und stimmungsmacher?

    • Ich antworte mal für mich:

      „ich frage mich gerade woher diese lust kommt menschen zu kathegorisieren, und ganze gruppen von menschen für dumm, dummdreist, dummklug et.c. zu erklären.“

      Das ewige Streben nach Wahrheit. Neugier.

      „könnte es sein, das diese lust darin ihren grund hat, das man nur mit einer welt klar kommt, in der alles klar geregelt, kathegorisiert und in trockenen tüchern ist? einer welt die fast nur aus schwarz und weiß, gut und böse und schön und hässlich besteht? “

      Nein.

      „wieso muss man die meisten „anderen“ in kathegorien einsortieren, auf die man lustvoll herabblicken kann? .“

      Das ist einfach abstraktes Denken, man spricht auch von Schubladen.

      Das mit dem lustvoll liegt daran, dass intelligente Menschen ganz besonders viel unter ihrer Umwelt leiden müssen (denn die meisten anderen sind ja dümmer). Ist so eine Art Ausgleich.

      • eine antwort, auch aus meiner eigenen persönlichen sicht

        ich glaube nicht, das man der wahrheit näher kommt durch pauschalisieren und katheogrisieren oder diffamieren. neugier wäre es, wenn man menschen versucht zu verstehen, auch wenn sie auf den ersten oberflächlichen blick vielleicht dumm erscheinen.

        man kann der wahrheit vielleicht näher kommen, wenn man durch vereinfachte und simplifizierte weltbilder erklärungssysteme aufbaut die das ganze erklären. der versuch menschen oder menschengruppen in solche erklärungssysteme einbinden zu wollen, funktioniert meistens nicht. es funktioniert schon gar nicht wenn man menschen mit gegenteiliger meinung in negativ besetzte begrifflichkeiten pressen will.

        zu dem schubladensystem hab ich mich ja schon geäußert. es taugt nicht für ausgrenzung, sondern dient der „VORsortierung“

    • „ich frage mich gerade woher diese lust kommt menschen zu kathegorisieren, und ganze gruppen von menschen für dumm, dummdreist, dummklug et.c. zu erklären.“

      Schubladendenke, das meine ich jetzt nicht provokant, ist eine Art Selbstschutz. Instinktives, aber auch rationales gruppieren erleichtert es Entscheidungen zu treffen. Als Deutscher ohne Migrationshintergrund sollte man gewohnt sein mit einem Schubladensystem zu denken. Schon die Kleinsten in der Schule bekommen früh beigebracht, was Meinungs – und auch Redefreiheit ohne Konsequenzen bedeutet. Der Rest landet in der anderen Schublade.

      • „Schubladen“ sind ja nichts anderes als Begriffe, das heißt Zusammenfassungen von je einzigartigen Entitäten in Gruppen von solchen, die eine gewisse Ähnlichkeit aufweisen bzw. die Gemeinsamkeiten haben. Was hier stattfindet, ist mathematisch-mengentheoretisch eine Klassenbildung. Und dies wiederum ist die Grundvoraussetzung für jegliche Denkprozesse. Denken im engeren Sinne (i.G.z. memorieren, assoziieren, phantasieren etc.) ist nichts anderes als mit Begriffen (Schubladen) zu operieren.

        Entscheidend dürfte also sein, a) über genug Schubladen (Begriffe) zu verfügen, um kein zu simples Weltbild zu konstruieren, und b) richtig einordnen zu können. Wenn die Messer in der falschen Schublade landen, z.B. im Schlafzimmer in der Kommode, dann ist das irgendwie weniger günstig. 😉 c) Sodann wird man sich, wenn die Schubladen mal ausreichen gebildet und gefüllt sind, bemühen die Zusammenhänge zwischen ihnen zu eruieren. Sobald man das tut, beginnt das vielleicht größte Abenteuer überhaupt, das niemals langweilig werden wird.

        Philosophieren ist also vor allem Ordnung schaffen im Denkraum, im Geist. Sodann erforschen dieses zutiefst Geheimnisvollen, dieses Faszinosums und dabei immer tiefer in diesen Raum vorzudringen.

      • Ob das Messer in dem Kleiderschrank ungünstig ist, kommt ganz auf das individuelle Bezugssystem an… Wären wir sonst nicht etwa wieder bei der Vereinfachung des Begriffes der Gleichheit?
        Ich lege alles dort hin, wo ich es, geordnet nach Dringlichkeit, am schnellsten erreiche, da durch selbstverschuldete Entropie* ohnehin alles dort landet. *Entropie habe ich für meine Zwecke etwas neu definiert.

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