(David Berger) Auch wenn der eine oder andere mir vielleicht einen etwas minder bemittelten Kunstgeschmack oder Freude am „Sakralkitsch“ vorwerfen wird, muss ich doch hier eines gestehen: Ich fühle mich in den katholischen Gotteshäusern Südeuropas immer besonders heimisch und wohl.

Fast immer leuchten sie in einem tiefen Gold, ergänzt durch die kräftigen Farben des Südens.

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Wie feine Wohnzimmer, in denen ganze Generationen die großen Stunden ihres Lebens verbracht haben und die so angefüllt sind mit Erinnerungsstücken, das man in jeder Ecke etwas Neues entdecken kann, erwecken sie in mir, der in der bilderreichen Welt des unterfränkischen Katholizismus groß geworden ist, immer Gefühle des Heimatlichen und der Geborgenheit, die zugleich vergoldet ist durch die Welt des Heiligen.

Das profane Eigene des Alltags wird so, wenn man die Schwelle des Portals übertreten hat, unversehens in die Welt des Heiligen gerückt.

Mein Freund, der mich oft auf meinen Touren durch die Kirchen Südfrankreichs und Italiens begleitet, bemerkte einmal, vieles hier erinnere ihn an einen sakralen Märchenpark.

 

Und in der Tat: Gerade angesichts prachtvoller Grablegungsszenen oder der einklappbaren Predigerhand an Kanzeln, fühlt man sich tatsächlich an die Märchenparks der Kindheit erinnert.

 

Diese Reminiszens muss aber gar nicht als abfällig gelten, es herrscht hier vielmehr eine, wie Karl Rahner es nannte, „Hypertrophie des Ästhetischen und Sakralen“, die sich jedem für die Welt des Religiösen offenen Menschen unabhängig von seiner Herkunft oder seinem Bildungsgrad sofort erschließt und ihn aufnimmt.

Und das eben weil das Sakrale sich nicht im bloßen Gedanken verschließt, sondern ins Sinnliche hinein ausströmt. Sichtbar wird, wie sich der unsichtbare Gott – nach christlichem Glaubensbekenntnis – in einer konkreten Person sichtbar gemach hat, seine einmalige Heilstat und seine Gnade in den sichtbaren Zeichen der Sakramente erneut präsent bzw. greifbar werden lässt.

Hinzukommt etwas, das jeder instinktiv spürt, auch wenn er es nicht direkt benennen kann: in jenen Gotteshäusern nimmt man die Catholica als die eigentliche Erbin der Antike und der Naturreligionen wahr.

Ob es schwarze Madonnen sind, die an der Stelle ehemaliger antiker Heiligtümer, in denen schwarze Muttergottheiten verehrt wurden, stehen oder einfach der reiche Blumenschmuck, die Rituale, in denen Grundelemente wie Feuer und Wasser eine große Rolle spielen.

Die große, leider viel zu schnell vergessene Dichterin Gertrud von le Fort hat das in einer ihrer wortgewaltigen „Hymnen an die Kirche“ formvollendet zum Ausdruck gebracht:

„Ich habe noch Blumen aus der Wildnis im Arme, ich habe noch Tau in meinen Haaren aus Tälern der Menschenfrühe,

Ich habe noch Gebete, denen die Flur lauscht, ich weiß noch, wie man die Gewitter
fromm macht und das Wasser segnet.

Ich trage noch im Schoße die Geheimnisse der Wüste, ich trage noch auf meinem Haupt das edle Gespinst grauer Denker,

Denn ich bin Mutter aller Kinder dieser Erde: was schmähest du mich. Welt, daß ich groß sein darf wie mein himmlischer Vater?

Siehe, in mir knien Völker, die lange dahin sind, und aus meiner Seele leuchten nach dem Ew’gen viele Heiden!

Ich war heimlich in den Tempeln ihrer Götter, ich war dunkel in den Sprüchen aller ihrer Weisen.

Ich war auf den Türmen ihrer Sternsucher, ich war bei den einsamen Frauen, auf die der Geist fiel.

Ich war die Sehnsucht aller Zeiten, ich war das Licht aller Zeiten, ich bin die Fülle der Zeiten.

Ich bin ihr großes Zusammen, ich bin ihr ewiges Einig.
Ich bin die Straße aller ihrer Straßen: auf mir ziehen die Jahrtausende zu Gott.“

(c) Fotos: David Berger

 

5 Kommentare

  1. Als einer Ihrer interessierten Leser bezüglich der Atlantis-Forschung Website möchte ich ihnen hiermit gerne einen Buchhinweis bezüglich Albertus Magnus Buch über das Heilen mit Edelsteinen und Kristallen zukommen lassen, er ist einer der offiziellen Kirchenlehrer der katholischen Kirche. Ferner verweise ich bezüglich der Hermetik als Naturphilosophie bzw. hermetischen Naturphilosophie der Renaissance auf den Abt Trithemius von Sponheim und seine Schüler Paracelsus und Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim und auch auf die Renaissance-Philosophen und Hermetiker und Heilpraktiker und Ärzte Marsilio Ficino und den Arzt van Helmonte und den Jesuiten Athanasius Kircher.
    http://blog.deutsche-heilerschule.de/albertus-magnus/
    Schon die alten Ägypter heilten mit Edelsteinen und Kristallen und Magneten, und Moses war laut Neuem Testament der Bibel „kundig in aller Weisheit der Ägypter“, siehe auch den Ägyptologen Assmann dazu oder den Benediktiner Odo Casel und das Engel(s)werk nach Gabriele Bitterlich.
    https://www.forschungszentrum-atlantida.de/archaische-medizin/
    De Mineralibus, „On Minerals“. Über Mineralien Von Albertus Magnus – ein früher Versuch einer Montanwissenschaft und über die Heilkräfte von Kristallen und Edelsteinen und Erzen und Mineralien sowie über Astrologie und Talismane und über die hermetische Philosophie als Naturphilosophie bzw. über die Hermetik als magischer Wissenschaft und Philosophie – siehe auch Albertus Magnus Schüler Thomas von Aquin, wie er ein großer Kirchenlehrer und Theologe, siehe auch die „Magoi“ aus dem Osten als Sterndeuter bzw. Astrologen im Neuen Testament der Bibel – die sterndeutenden Magier-Priester der monotheistischen Religion der Zarathustrier nach dem Propheten Zarathustra bzw. Zoroastrier nach dem Propheten Zoroaster aus Persien
    http://www.renaissanceastrology.com/albertusmagnustalisman.html
    Schon Plinius nannte, noch vor der Zeit des Mittelalters, alle durchsichtigen, roten Steine „Carbunculus“. Aus dem Begriff Carbunculus wurde später „Karfunkel“ abgeleitet (volksetymologische Anlehnung an den deutschen Begriff „funkeln“). Albertus MAGNUS (1193-1280) erwähnt in seiner Schrift „Liber Mineralium“ drei Unterarten des Carbunculus: Balagius (roter Spinell), Granatus (roter Granat) und Rubinus (Rubin).
    http://www.renaissanceastrology.com/
    http://www.renaissanceastrology.com/albertusmagnustalisman.html#B
    http://www.renaissanceastrology.com/albertusmagnusastrologicalmagic.html
    http://www.renaissanceastrology.com/albertusmagnustalisman.html
    De Mineralibus, „On Minerals“.
    Über Geomantie – Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim, wie vermutlich auch Paracelsus ein Schüler des Trithemius als Abt von Sponheim, wie er ein christlicher Hermetiker und Philosoph und Theologe und Arzt und Heilpraktiker und Humanist der Renaissance
    http://www.renaissanceastrology.com/minicoursegeomancyinfo.html
    Geomanticon
    http://www.renaissanceastrology.com/geomanticon.html
    Geomantie
    http://www.renaissanceastrology.com/astrologicalgeomancy.html
    Bücher – Renaissance Astrology & Magic Books
    http://www.renaissanceastrology.com/astrologyandmagicbooks.html
    http://www.renaissanceastrology.com/astrologyandmagicbooks.html#ebook
    http://www.renaissanceastrology.com/astrologyandmagicbooks.html
    Das übermittelte Wissen der Antike wurde im Mittelalter durch mehrere herausragende Persönlichkeiten wieder belebt. Um nur ein paar davon zu nennen: Plinius der Ältere, Albertus Magnus, Isidor von Sevilla, Konrad von Megenberg und ganz besonders die Steinheilkunde von Hildegard von Bingen.
    Die Steinheilkunde fand im Mittelalter eine besondere Anerkennung. Bücher über Heilsteine, wie das Lapidarium des Marbods von Rennes, eines Benediktinermönchs aus dem 11. Jahrhundert, hatten hohe Verkaufszahlen und beeinflussten andere bekannte Gelehrten im Bereich der Steinheilkunde, wie Henrik Harpestreng (11.Jhd) aus Dänemark oder den Isländer Haukr Erlendson (14.Jhd). Das Lapidarium beschrieb Edelsteine in Versen und bezog sich auch hier wiederum auf das überlieferte Wissen alter Gelehrter, wie dem bekannten Werk Naturalis Historia XXXVII, von Plinius d.Ä. von 79 n. Chr., das als erstes großes Edelsteinlexikon gilt. Und auch darin finden sich Berichte über die Heilwirkungen verschiedener Steine auf bestimmte Körperregionen.
    http://www.natura-naturans.de/artikel/pdf/homoeopathie_mit_edelsteinen.pdf
    http://u01151612502.user.hosting-agency.de/malexwiki/index.php/Edelsteine,_magische_Wirksamkeit_der
    Edelsteine, magische Wirksamkeit der
    Edelsteine, magische Wirksamkeit der. Das Wissen um die magischen Kräfte der Edelsteine geht auf antike Autoritäten zurück (Plinius, Dioskurides), wurde im MA. als Abglanz der göttlichen Schöpfung interpretiert und in naturkundlichen Büchern (z.B. des ®Konrad von Megenberg [s. Krötenstein] oder des ®Albertus Magnus) und in ®Lapidarien (Steinkunde-Büchern) zusammengestellt (z.B. im „Liber de lapidibus“ der Hildegard von Bingen oder in „De gemmis“ des Bischofs ®Marbod). Edelsteine wurden zu magischen Praktiken gehandhabt, als Amulette getragen oder in pulverisierter Form eingenommen (Albert: „lapides pretiosi praeter alios habent mirabiles virtutes“). Gelehrte hielten die Wirksamkeit der Steine als von der Macht der Gestirne eingegeben. Es bestanden komplizierte Systeme kosmischer Entsprechungen (Sympathien) zwischen den Edelsteinen einerseits und den Planeten und Tierkreiszeichen andererseits, die sich in tabellarischen Tafeln niederschlugen. Einige Beispiele:
    Achatstein (Augenstein, Echites; mhd. achate, agates, agatstein). Zumal wenn er annähernd von Augenform war, wehrte den Bösen Blick und Schlangenbiss ab; außerdem sollte er klug und beredsam machen, Trugbilder und Melancholie vertreiben und gut bei Magenschmerzen sein. „Er hilfft schwangeren frawen kreftiglich das in die geburt nit abgehe …“ (K. v. Megenberg).
    https://books.google.de/books?id=wy-GCwAAQBAJ&pg=PA29&lpg=PA29&dq=Heilen+mit+Edelsteinen+Albertus+Magnus&source=bl&ots=v5FS7rI_4k&sig=I8_b1ULjTTRTU163A20v_tWdhTU&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiNqriY64zVAhWNJFAKHcsvCWoQ6AEITDAG#v=onepage&q=Heilen%20mit%20Edelsteinen%20Albertus%20Magnus&f=false
    https://blaues-steine-paradies.de/Seite-/-Kategorie
    Steinheilkunde in Antike und Mittelalter
    Auch in Europa fand die Anwendung von Edelsteinen in der Steinheilkunde bereits früh Erwähnung. Aristoteles befasste sich in seinen Schriften nicht nur mit der Philosophie, sondern vor allem auch mit naturwissenschaftlichen Themen. Da in der antiken Medizin die Steinheilkunde als ein Mittel zur Bekämpfung von Krankheiten genutzt wurde, berichtete auch Aristoteles von der Wirkung der Heilsteine in seinen Schriften. Das übermittelte Wissen der Antike wurde im Mittelalter durch mehrere herausragende Persönlichkeiten wieder belebt. Um nur ein paar davon zu nennen: Plinius der Ältere, Albertus Magnus, Isidor von Sevilla, Konrad von Megenberg und ganz besonders die Steinheilkunde von Hildegard von Bingen.
    Die Steinheilkunde fand im Mittelalter eine besondere Anerkennung. Bücher über Heilsteine, wie das Lapidarium des Marbods von Rennes, eines Benediktinermönchs aus dem 11. Jahrhundert, hatten hohe Verkaufszahlen und beeinflussten andere bekannte Gelehrten im Bereich der Steinheilkunde, wie Henrik Harpestreng (11.Jhd) aus Dänemark oder den Isländer Haukr Erlendson (14.Jhd). Das Lapidarium beschrieb Edelsteine in Versen und bezog sich auch hier wiederum auf das überlieferte Wissen alter Gelehrter, wie dem bekannten Werk Naturalis Historia XXXVII, von Plinius d.Ä. von 79 n. Chr., das als erstes großes Edelsteinlexikon gilt. Und auch darin finden sich Berichte über die Heilwirkungen verschiedener Steine auf bestimmte Körperregionen.
    https://books.google.de/books?id=PGnpDAAAQBAJ&pg=PT408&lpg=PT408&dq=Heilen+mit+Edelsteinen+Albertus+Magnus&source=bl&ots=F7KPiZEp73&sig=Q7ecEmsj7rdefl4c_Zj2suYyasE&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiNqriY64zVAhWNJFAKHcsvCWoQ6AEIVTAI#v=onepage&q=Heilen%20mit%20Edelsteinen%20Albertus%20Magnus&f=false
    Klassische Literatur: Konrad von Megenberg Hildegard von Bingen Avicena Albertus Magnus Galen
    http://www.heilpraxisnet.de/naturheilkunde/hildegard-von-bingen/
    http://www.heilpraxisnet.de/naturheilverfahren/steinheilkunde.php
    https://books.google.de/books?id=LxPs8kewx3cC&pg=PA135&lpg=PA135&dq=Heilen+mit+Edelsteinen+Albertus+Magnus&source=bl&ots=TyZkKZDIJV&sig=S8uplT0V-sg4-ehBeKbsNelNuik&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjK4OeP7YzVAhXBY1AKHTa_AZE4ChDoAQhOMAg#v=onepage&q=Heilen%20mit%20Edelsteinen%20Albertus%20Magnus&f=false
    Bei Marbod von Rennes (1035–1123), Bischof dieser Stadt in der Bretagne, und bei Albertus Magnus (1193–1280)
    https://books.google.de/books?id=hhdAAAAAcAAJ&pg=PA268&lpg=PA268&dq=Heilen+mit+Edelsteinen+Albertus+Magnus&source=bl&ots=-whkrRRvV_&sig=vHbd7q08SQ8biXPhETpU2gfnZgs&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjzno-w74zVAhVKYVAKHYCzBEo4FBDoAQgyMAU#v=onepage&q=Heilen%20mit%20Edelsteinen%20Albertus%20Magnus&f=false
    https://books.google.de/books?id=ymdeAAAAcAAJ&pg=PA268&lpg=PA268&dq=Heilen+mit+Edelsteinen+Albertus+Magnus&source=bl&ots=Jp4GXm_k33&sig=vYRjcRTsKy66kNMO_hhRmmciEa4&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjzno-w74zVAhVKYVAKHYCzBEo4FBDoAQg0MAY#v=onepage&q=Heilen%20mit%20Edelsteinen%20Albertus%20Magnus&f=false

  2. Zur Heiligen Hildegard von Bingen als Kirchenlehrerin wäre darauf hinzuweisen, dass ihr religionsphilosophisches und naturphilosophisches Weltbild ein religiöses ganzheitliches katholisches theologisches und mystisches Weltbild war. Es war dem Grundsatz der Philosophie als der Magd bzw. Dienerin der Theologie gemäß ein Weltbild gemäß der platonisch-hermetischen Bibelauslegung und Philosophie und der Theologie etwa nach dem Heiligen Albertus Magnus als Lehrer des Heiligen Thomas von Aquin und nach dem Kirchenvater Justin dem Märtyrer und nach Clemens von Alexandrien als dem Heiligen Klemens und seinem Schüler Origenes als Theologen. Sowohl Albertus Magnus als auch Origenes schrieben auch zur Medizin, so Albertus Magnus ein Buch über das Heilen mit Kristallen und Edelsteinen und Über Mineralien und Origenes ein Buch über die 4 bzw. 5 Elemente Lehre der antiken Philosophie, die auch allgemein bei den von mir hier genannten Theologen und Philosophen vorkommt, und von den späteren Ärzten und Heilpraktikern der Renaissance wie dem Heilpraktiker und Arzt Paracelsus und vorher schon dem Seeligen und Märtyrer Raymundus Lullus bzw. Ramon Lull und dem Humanisten Trithemius als Abt von Sponheim und dem Kardinal Nikolaus von Kues als Universalgelehrten Cusanus und dem Arzt Johan Baptista van Helmont und seinem Sohn und dem Jesuiten Athanasius Kircher als Medizinkundigen und Universalgelehrten wieder aufgegriffen wird. Da das katholische Weltbild ein ganzheitliches ist, und sich auch der Philosoph Platon und viele christliche Kirchenväter und Theologen der hermetischen Philosophie und der 4 bzw. 5 Elemente Lehre bedienten, bildet dies alles dem Analogie- und Sympathie-Denken der Hermetik gemäß eine Einheit und keinen Widerspruch. Auch in der Bibel kommt die 4 bzw. 5 Elemente-Lehre vor, siehe auch die Temperamente-Lehre nach Paracelsus als Arzt und Heilpraktiker und die pythagoräische bzw. pythagoreeische Zahlen-Mystik im Alten Testament der Bibel nach Pythagoras und seiner Philosophenschule der Pythagoräer bzw. Pythagoreer und die dortige kabbalistische Numerologie und Reuchlin. Ferner siehe die „Magoi“ aus dem Osten im Neuen Testament der Bibel und das vom Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel im Judas-Brief auszugsweise zitierte Buch Henoch bzw. äthiopische Henoch-Buch und die Henoch-Literatur. Noch bis ins 18. und 19. Jahrhundert gab es die nach und wie Paracelsus und van Helmont arbeitende Heilpraktikerschule der HYGIENIKER als ganzheitliche Naturärzte und Naturheilkundler. Mit kirchlicher Erlaubnis. Sie heilten mit Erlaubnis der Kirche. Erst wir heutigen verstehen seit der Neuzeit die ganzheitlichen Denkweisen nicht mehr. Hildegard von Bingen waren sie noch geläufig und geradezu selbstverständlich…!

    Zu Hildegard von Bingen und den Elementen

    Vier-Elementen-Lehre – Kathpedia

    http://www.kathpedia.com/index.php?title=Vier-Elementen-Lehre

    7. Sept. 2016 … Die Vier-Elementen-Lehre bedeutet, dass alles Sein aus den vier
    Grundelementen Feuer, Wasser, Luft und Erde besteht.
    Es handelt sich dabei aber nicht um die stofflich-materiellen Erscheinungsformen der uns bekannten Elemente im modernen naturwissenschaftlichen Sinn! Sondern auf der seelisch-psychischen Ebene um die diesen zugrundeliegenden entsprechenden Prinzipien bzw. Kräfte als seelisch-psychische Energien. (Beim Heiligen Thomas von Aquin ist die seelisch-psychische Ebene der Limbus. Der Apostel Paulus nennt ihn im Neuen Testament der Bibel auf dem Areopag in Athen mit zwei Zitaten der stoischen Philosophen Aratos und Kleanthes zum göttlichen Logos).
    Diese schwingen auch regelmäßig zu jeweils eigenen bestimmten Zeiten in der Natur. Diese Zeitqualitäten nennt man in Indien die Tattwas. Paracelsus beschrieb die psychischen Charakter-Typen der Menschen mit der seelisch-psychischen Temperamente-Lehre. Hermetische Medizin.
    Man findet die 4 bzw. 5 Elemente Lehre auch in der Bibel und bei den Kirchenvätern und Heiligen und in der Patristik und Scholastik. Leider geriet dies vielfach in Vergessenheit…!

    http://www.lightways.de/resources/9330349-Elias-Erdmann-Die-VierElementeLehre-und-ihre-Bedeutung-fur-das-Christentum.pdf

    Zur Verschwisterung des Christentums und seiner Theologie mit der griechischen Philosophie siehe etwa auch die Logos-Theologie und die Paulus-Briefe im Neuen Testament, wo der Apostel Paulus der griechischen Philosophie entsprechend die Einteilung bzw. Dreiteilung des Menschen in Körper und Seele (griechisch Psyche) und Geist vornimmt, und in der Septuaginta des Alten Testamentes der Bibel (speziell der Weisheitsliteratur) und beim jüdischen Philosophen und Theologen Philon von Alexandrien und beim Mystiker Dionysios Areopagita als Neuplatoniker.
    Vertreten auch durch Kirchenvater Origenes (184/185-253/254 n. Chr.), der auf den dreifachen Schriftsinn hinweist. Und durch Mystiker, Heilige und Erleuchtete wie Meister Eckhart von Hochheim. Auch durch Renaissance-Philosophen und Theologen wie den Priester Marsilio Ficino, der seine platonische theologische Auslegung der Paulus-Briefe und des Neuen Testamentes zwar begann, aber nicht mehr abschließen konnte. Ihre Vervollständigung steht noch aus, siehe dazu eventuell auch das Werk des Benediktiner-Theologen Odo Casels und der charismatisch begnadeten katholischen Mystikerin Gabriele Bitterlich als Begründerin des kath. Engelwerkes.
    Lesenswert in diesem Zusammenhang auch Philippus Theophrastus Aureolus Bombast von Hohenheim (1493-1541) Schweizer Arzt, Mystiker, Philosoph, Laientheologe und die heute noch nach ihm benannten Heilpraktikerschulen. Bis ins 19. Jahrhundert gab es auch die „Hygieniker“!

  3. Wunderbar beschrieben … in unserer heimatlosen und schnelllebigen Zeit ist die römisch-katholische Kirche ein Fels der Beständigkeit und geistige Heimat für jene, die nicht mit dem Zeitgeist dahinmodern

  4. Große Kunst urständet immer im Göttlichen. Das Göttliche war seit Ewig! Was vor 10.000 Jahren göttlich war, ist auch auch heute noch göttlich. Was Menschen in ihrem Un-Wissen aus aus der Weisheit Gottes kreiert haben, ist meist verwerflich und machthaberischen Unterdrückungsmaßnahmen für das Volk geschuldet. Das alte China, das ganz alte Ägypten, das sehr alte Griechenland, das ganz ursprüngliche Italien, aber auch das vergangene Irland, die Hochkultur des urigen Indiens…sie alle waren reich beschenkt an Gottes Liebe und Weisheit, die sie auch durch ihre Kunst wieder gaben. Die Kunst also als göttliches Geschenk an die Menschen, ein Denk-Mal-Nach an seine geliebten Menschen: es gibt mehr, als was Du siehst, was Du wahrnimmst. Erst habgierige und machtgierige Priesterinnen und Priester haben den Menschen von Gott weggeführt…Die wahre Kunst, und ich sage wirklich, die wahre Kunst spricht immer noch zu der Seele des Menschen: Wache auf, der du schläfst, von den Toten, ich will dich erlösen! Kunst, wahre Kunst wird immer durch die geistige Welt dem Menschen geschenkt, geoffenbart um alle Menschen daran teilhaben zu lassen, daß Tiefe hinter aller Oberflächlichkeit existiert, daß ein Urgrund den Menschen ruft, nämlich die Liebe. Der Mensch soll durch die Kunst zur Liebe erwachen, ein Weckruf…
    Durch alle Kulturen der Weltgeschichte rief Gott, die Gottheit den Menschen durch bildende Kunst und poetisch-dichterische Kunst zu: Erkennet eueren Ursprung! Ihr seid aus der Liebe geboren, besinnt euch, kehrt zu ihr zurück.
    Das war auch der große Weckruf durch die Dichterin Gertrud von le Fort! Dichten kommt ja auch von Verdichten, sozusagen eine Quintessenz aus einem großen Geschehen dem Menschen versinnbildlichen, offenbaren. Immer ein Weckruf, ein Mahnen, eine Zuversicht…
    Alle Kunst, die keine ist, vergeht, gerät in Vergessenheit. Es lebt nur die wahre Kunst weiter, schenkt sich immer und immer wieder jenen, die sich beschenken lassen wollen….

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